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WAZ unter Berufung auf den Spiegel: Watzke dachte an Rücktritt (BVB)

Daniel_nette, Howitown, Samstag, 03.06.2017, 02:21 (vor 3147 Tagen) @ Zoon

Ich finde das Spiel war sehr wichtig es ging um den Einzug ins Halbfinale der CL. Welchen anderen plausiblen Grund sollte es geben, sich so mit mit der GF zu überwerfen um nicht von eigenen falschen Entscheidungen abzulenken?

Hier übersiehst Du - meiner Meinung nach - dass Tuchel gar nicht mit Kritik seitens der GF rechnen musste, weil dieser schon klar war, dass Mannschaft und Trainer aufgrund des Anschlags angeschlagen sind und das Spiel im Grunde nicht erfolgreich absolvieren können. Das meine ich damit, dass das Spiel (nach dem Anschlag) nicht mehr wichtig war.

Ich bleibe bei meiner Meinung, das es für mich, aus der heutigen Sicht ein Ablenkungsmanöver war. Es war aber vielleicht eine spontane Entscheidung von ihm, diese Kritik zu äußern, aber das macht es nicht besser eher schlechter. In so einer Position sollte man genau abwägen, welche Konsequenzen so eine Kritik öffentlich hat. Das mach auch deutlich das er entweder nicht darüber nachgedacht hat, wie das bei Aki ankommt oder ihm war es schlicht egal. So handelt man nicht wenn man loyal ist.

Der einfachste Grund dafür, dass sich Tuchel nach dem Spiel so verhielt, dürfte meiner Meinung nach darin zu sehen sein, dass Tuchel sich so verhielt, wie sich Tuchel halt so verhält - soll heißen, wie es seiner in Jahrzehnten entwickelten Persönlichkeit entspricht. Nach dem verlorenen Spiel hat er sich instinktiv auf den Schwachpunkt, der raschen Spielansetzung gestürzt, und hierdurch beim Publikum um Sympathie für seine Spieler und seinen gespielten Ärger - mit anderen Worten - für sich geworben. Gewissensbisse Watzke gegenüber wird er keine gehabt haben, weil er wohl nur wenig Scham- oder Schuldempfinden hat. Durchaus möglich, dass er gar nicht damit gerechnet hat, dass Watzke sich das nicht gefallen lässt. Wenn er zur Rede gestellt wurde, wird er einen ganzen Blumenstrauß an Ausreden gehabt haben: Die Spielansetzung sei objektiv betrachtet doch falsch gewesen. Er sei vor der Ansetzung nicht gefragt worden. Er habe Watzkes Rolle missverstanden. Er sei doch auch im Bus gesessen und habe die Angelegenheit noch nicht aufgearbeitet. Von Entschuldigung bestimmt keine Spur.

Diese Begründung kann ich nachvollziehen, aber das zeigt auch, das er nicht das Handwerk für einen Trainer in diesem Verein hat. Diese Begründung wäre nicht nötig gewesen und schon gar nicht in dieser Art und Weise. Auf der anderen Seite stützt deine Begründung meine These das er vom eigentlichen Spiel ablenken wollte.

Mit SgG Daniel


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