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Zeit-Artikel Kurzzusammenfassung - es lohnt nicht (BVB)

prosakind, wäre-gerne-in-Graz, Mittwoch, 31.05.2017, 21:34 (vor 3148 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von prosakind, Mittwoch, 31.05.2017, 21:37

Gerade in der digitalen Ausgabe den Artikel überflogen, liest sich wie ein PR-Auftragstext von Tuchels Medienberater.
Die Quelle der "neuen" Informationen wird nicht benannt. Mal spricht man von "Tuchels Umfeld", mal "nach Informationen der ZEIT", dann "nach Recherchen der ZEIT". Tuchel hingegen wollte sich - ja so steht es da - gegenüber der Zeit nicht äussern.

Dafür weiss der Autor dann aber viel über Tuchels Empfindungen zu der überall bekannten Streitgeschichte:

So war der - gegen Watzkes Aussagen - erfolgte Abgang dreier Leistungsträger für TT "ein Verrat an den eigenen Werten". Der böse, moderne Fussball, wo es nicht um Gerechtigkeit, sondern um Erfolg, Macht und Geld gebe, hätte ihn desillusioniert. (Sind eigentlich sehr schöne heuchlerische Zitate, die ich aber - Zitatrecht hin- oder her, mal sicherheitshalber nicht zitiere).

Dann der Mislintat-Komplex: Tuchels Problem mit dessen Arbeit sei, dass er Spieler nicht nur nach Statistiken und Videos aussuchen wollen würde, sondern auch auf "Gesichtsausdruck und Persönlichkeit" achten wolle.

Die Tuchelsche Hinhaltetaktik in Vertragsverlängerungsgesprächen wird mit dem "Misstrauen" des Managements aufgrund der durchwachsenen Hinrunde verklärt.

Die Anschlagsgeschichte stand eigentlich schon komplett in der Vorabmeldung (wenn auch sehr penibel aufgeschlüsselt und als Haupttrennungsgrund ("finale Bruch" dargestellt).

Die Kritik der Spieler in der SZ wird als "Versuch, Spieler und Mannschaft zu entzweien" (ohne den Täter zu bennenen, das Management?) interpretiert.

Dann kommt noch eine fehlerhafte Verwendung der Totschlagargumemts "Fake News" und das war es schon fast.

Quintessenz: Der integre, ehrliche und prinzipientreue Feingeist und Fussballphilosoph mit dem hohen Moralkodex wurde in beispielsloser Weise von dem skrupellosen Alphatier und Patriarch alter Schule demontiert. Und das, obwohl er "dem Verein nach dem verkorksten Abschied von Jürgen Klopp auch die Würde wiedergegeben hat".

Es ist zum Brechen.


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