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Aubameyang muss 100 Millionen bringen... (BVB)

bobschulz, MS, Mittwoch, 31.05.2017, 12:59 (vor 3148 Tagen) @ Chappi1991

Ich verstehe es nicht. Hier wird immer über die Kommerzialisierung des Fußballs gemotzt, doch wenn es um die eigenen Spieler geht, will man gerne am ganz großen Rad mitdrehen.
Was hat Auba damals gekostet und was hat er durch seine Tore an Gewinn eingefahren?
Man sieht immer nur die Gier der anderen, die eigenen wird gekonnt ausgeblendet.


Man sollte vielleicht zwei Ebenen trennen. 70 Millionen sind aus wirtschaftlicher Sicht viel und ein sehr guter Deal. Das ist gar keine Frage.

Für mich sind 70 Millionen aber eher wenig, wenn ich die sportliche Seite abgewogen mit wirtschaftlichen Aspekten sehe. Wir müssen sehen, dass Reus verletzt ist. Dann ist schon die Frage, wie sehr schlägt es rein, wenn wir auch noch den Torjäger verkaufen. Von den 70 Millionen würden bei Aubameyang ungefähr 55 Millionen Euro gewinnwirksam. Ich habe jetzt nicht nachgesehen, wie es mit den Verlustvorträgen aussieht. Bei normaler Besteuerung würden ungefähr 15 Millionen Euro an Etragssteuern fällig. Man könnte also eins zu eins nur noch 55 Millionen von der Ablöse reinvestieren.

Da würde man vielleicht einen Lacazette bekommen. Aber bei ihm haben wir angeblich eher weniger Chancen. Und viel andere Optionen, die Auba möglicherweise recht sicher ersetzen können, fallen mir nicht ein. Ansonsten spielen wir nächste Saison vielleicht mit Schick und M. Dembele. Was ich auch nicht so schlecht fänd perspektivisch. Aber da wüsste man nicht, was uns das für nächste Saison bringt. Kann klappen. Kann in die Hose gehen.

70 Millionen sind - rein wirtschaftlich - ein Topdeal. Der größte der BVB-Geschichte. Zumindest Brutto. Netto vielleicht auch, aber in Summe aller Zahlungen vielleicht auch nur knapp vor Götze. Denn der BVB hat vor zwei Jahren 20 Millionen Handgeld an Auba gezahlt. Das und die Tatsache, dass dadurch der Vertrag noch drei Jahre läuft, sind 70 Millionen ungefähr das, was Auba für uns wert ist. Das ist meine Einschätzung.

70 Millionen sind für mich Breakeven. Warum sollte der BVB also sportlich ins Risiko gehen, wenn eigentlich kein Mehrwert aus dem Transfer entsteht? Bei 85 Millionen z.B. wäre das für mich schon gegeben.

Mittel- und langfristig kann das natürlich der wertschöpfendere Weg sein. Wenn man den nächsten Knall aufbaut, den man für 20 Millionen geholt hat, dann lohnt sich das natürlich irgendwann. Aber das wäre dann eben das Denken eines Clubs, der permanent Spielerwerte schaffen will, um sie zu verkaufen. Und nicht so sehr, um Erfolge zu feiern.

Fazit: ich sähe einen Auba-Abgang für 70 Millionen gerade aus sportlichen Gründen für problematisch. Für die nächste Saison wäre er sportlich die beste Lösung und wir müssten ihn bei drei Jahren Vertrag auch noch nicht zu Geld machen.

Glaube an die bei VV gegebene Zusage über evtl Abgang bei einer bestimmten Summe.
vor 2 Jahren schienen 70 Mio abartig hoch. Heute nicht mehr., das könnte der Casus Knaktus sein.
Auba hatte also keine Offizielle AK, sondern ein Gentlemen''s Agreement.
By The Way: bei Schick sieht die Gazzetta Juve in Pole Position, wobei evtl ein Stammplatz bei uns ansprechender sit als hinter Higuain und Dybala zu sitzen.
2 Dembeles fände ich auch spannend.


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