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Tottenham Hotspur - BVB - Spielthread (Spieltage)

Argyle, Köln, Mittwoch, 21.01.2026, 13:46 (vor 8 Stunden, 20 Minuten) @ docity

Ich glaube hier wird die Kaderqualität überschätzt. Im Laufe der letzten Jahre ist diese unbestritten schwächer geworden. Kovac holt schon mehr oder weniger das Maximum raus. Es sieht nicht gut aus und ist einschläfernd, da er verstärkt auf Defensive setzt. Es würde spielerisch deutlich besser aussehen, wenn z.B. Brandt und Chukwuemeka gemeinsam hinter Silva (oder einer Doppelspitze Silva und Guirassy) spielen würden, und dahinter ein Nmecha, der sich von seiner guten Seite zeigt (seit dem Frankfurt Spiel ist er nicht mehr zu sehen, wurde das schon thematisiert?). Die Frage ist, wie würde es mit solchen Aufstellungen punktemässig aussehen?

Die Saison ist mehr oder weniger gelaufen, CL-Qualifikation müsste klappen, in der aktuellen CL-Saison wird bald Schluss sein. Die Frage ist, wie soll es unter Kovac weitergehen. Wie oben erwähnt, der Kovac-Fussball garantiert Punktebilanzen nahe am möglichen Maximum. Zur nächsten Saison werden um die fünf hochveranlagte Talente zum Kader dazukommen. Um den Status Quo in der Bundesliga und auch international halten zu können, wird es notwendig sein, einen Teil dieser Talente zu integrieren und auf das notwendige Niveau zu bringen. Und hier ist für mich die grosse Frage, werden die Talente von Kovac genügend Förderung und Chancen erhalten?


Kovac hat ganz offensichtlich ein Faible für "physische" Spieler. Mittlerweile besteht ja mehr als Dreiviertel der Rotation aus Spielern um die 1,90m und/oder Tacklern. Da fallen nur noch Couto, Brandt, Adeyemi und Sabitzer aus dieser Reihe. Tendenz sinkend, siehe zuletzt den "internen Tausch" Groß gegen Özkan.
Die Idee dahinter ist klar, mir persönlich aber zu radikal und am Ende nicht zielführend, du brauchst eine gewisse Heterogenität, Ausgeglichenheit und damit Variabilität. Es gibt europaweit sicherlich kein Top-15-Team, das ohne Tempodribbler auskommt.
Für die Minimalziele reicht Kovac-Fußball aus, ich denke sogar fast garantiert. Für mehr nicht, zumindest wenn er sich nicht weiterentwickeln möchte. Auf Dauer ist das Publikum und Umfeld in Dortmund auch zu anspruchsvoll, als dass er mit dieser Art von Fußball problemlos durch kleinere oder größere Ergebniskrisen fahren könnte.


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