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Wo sind denn die ganzen Jubelperser von Samstag? (Spieltage)

CF, Mittwoch, 21.01.2026, 09:12 (vor 5 Stunden, 34 Minuten) @ Scherben

Da ist etwas dran. Aus meiner Sicht haben aber eben beide mäßigen bis schwachen Spiele eine Gemeinsamkeit: die Art und Weise, wie BVB-Spieler sich auf dem Platz präsentieren - spielerisch wie körpersprachlich. Wenn man nach einer 2:0 Führung zuhause gegen einen Absteiger null Aggressivität im Zweikampf- und Laufverhalten zeigt oder dies von Anfang an gegen einen internationalen Gegner auf Augenhöhe, dann stimmt etwas grundsätzlich nicht bei den Spielern. Und das zieht sich durch die gesamte Saison und die letzten Jahre.

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Was soll das konkret bedeuten?

Hier kommt man so oft bei solchen Statements raus, aber wovon spricht man denn eigentlich? So viele Spiele gegen Aufsteiger gab es doch gar nicht, in denen wir zuhause 2:0 geführt haben. Und "die letzten Jahre" ist auch so eine komische Phrase, die alles und nichts aussagt. Natürlich gab es Auswärtsspiele europäisch und national, die ähnlich aussahen wie das Spiel gestern. Aber natürlich gab es auch sehr viele, die ganz anders aussahen. Ich sehe da überhaupt kein Muster, schon gar nicht wenn man unterschiedliche Trainer und eine enorme Kaderfluktuation miteinbezieht, die es in der Historie des BVB so bislang gar nicht gab.

Ein Muster ist z.B. der Umstand, wie i.d.R. nach 1 oder 2-Tore-Führungen agiert wird - ganz egal gegen welche Qualität von Gegner oder auch die grundsätzlich fehlende Dominanz unabhängig von der Qualität des Gegners. Ein 3:0 gegen ein schwaches Bremen bildet ja mathematisch die absolute Ausnahme, obwohl der BVB weniger(!) Ballbesitz hatte.
Aufs wesentliche zusammengefasst fehlt es uns inzwischen an Spielern, die aufgrund ihres Standings, ihrer grundsätzlich vorhandenen spielerischen Qualität oder eines allgemein im Kader anerkannten (hierarchischen) Auftretens in der Lage sind, eine Mannschaft zu führen, Impulse zu setzen oder einzunorden. Bellingham, Haaland, Hummels hatten diese Eigenschaft aus dem einen oder anderen Grund. Und wenn die nunmal nicht mehr da sind, dann muss die Mannschaft als Kollektiv diese Präsenz zeigen. Wir haben Kämpfer, aber spielerische Hampelmänner wie Beier. Oder körperlose Künstler wie Brandt. Einem Beier wird man keine vernünftige Ballannahme mehr beibringen, aber dass Brandt immer noch nicht in der Lage ist, sich für einen Zweikampf vernünftig zu positionieren, das fällt dann in solchen Zeiten mehr ins Gewicht.


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