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Edin ist das kleinste Problem (Spieltage)

DanVanKes, Sonntag, 16.10.2022, 21:16 (vor 1323 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Auch er sammelt gerade seine Erfahrung als Cheftrainer mit allem drum und dran und nicht nur mit dem Ziel, irgendwie durchzukommen und man sieht ihm die Enttäuschung und die Leidenschaft an, was wollen wir eigentlich mehr? Ihm vorzuwerfen, dass er Fehler bei Aufstellungen etc macht, OKAY stimmt, aber im Gegensatz zu wirklich fast allen Spielern verkörpert er doch das was wir alle wollen, 109% Engagement, sauer kann man auf ihn nicht sein. Er wird noch wachsen an der Aufgabe!


Die SPIELER sind weiterhin das Problem, bei den wenigsten hat man das Gefühl sie wären mental überhaupt auf der Höhe

Die Automatismen nach einem verlorenen Ball, sofort hinterher zu gehen sind bei 90% nicht vorhanden man merkt kaum, dass eine Niederlage jemanden stören würde. Die Gier nach Erfolg und dafür alles zu tun merkt man GANZ GANZ selten und auswärts eigentlich auch weiterhin nie.


Das Problem steckt ganz tief und es gäbe 1(!) Maßnahme, die es leider so nicht geben wird, wäre es 90% des Kaders auf einmal ausmisten

Der Grund warum auf einmal

Spieler die kommen, fallen in den Trott der existierenden NICHT Mentalität und gehen in der Gruppendynamik unter. Das sieht man doch Jahr für Jahr wie Spieler kontinuierlich schlechter werden das passierte sogar bei Erling immer mehr. Das ist beim BVB nicht abzusprechen, dass dies das tiefsitzende Problem ist.

Schönes Gegenbeispiel

AJAX Amsterdam

Jahr für Jahr gehen Trainer oder Spieler weg, ABER das System die Dynamik des Vereines bleibt WEIL die Gruppendynamik existiert und 3-5 Neuzugänge dann sofort sich dem anpassen und Leute wie Tadic, Blind oder Klaasen jahrelang, tlw. mit kleinen Unterbrechungen, das vorleben im positiven.

Bei uns geschieht dies im negativen.
Man kann auch nicht sagen, DER oder DER beim BVB müsste weg, es ist kompliziert und betrifft augenscheinlich den größten Teil des Kaders. Übrigens wohl auch ein Grund, warum jemand wie Akanji bei einem anderen Verein ganz anders Auftritt, als hier.

Fakt ist weiterhin, der Kader ist charakterlich und mental nicht gut zusammengestellt. Viele die sich überschätzen, gemischt mit Spielern die viel draufhaben, aber sich das "laissez faire" der anderen aneignen und teilweise ihr Selbstbewusstsein mit jedem Misserfolg und dem steigenden Druck verlieren.


DAS alles kann auch kein Trainer der Welt hinbiegen, es benötigt Zeit und Mut und viele Zöpfe die man abschneidet

Mut den Kader im Sommer ganz radikal und MASSIV zu verändern, auch mit auf den ersten Blick finanziellen Verlusten und zusätzlichen Investitionen (getragen von Transfereinnahmen)

Hummels, Reus, Guerreiro, Modeste nicht verlängern

Can, Brandt, Meunier, Hazard, Schulz, notfalls ablösefrei gehen lassen

Bellingham wird den Verein verlassen

und sich dann neu aufstellen MIT Edin Terzic


Zeit, endlich DEN Umbruch zu vollziehen, den man in den letzten Jahren mutlos wie Kaugummi vollzogen hat, statt die Mentalitätsäpfel auszusortieren.


DER Verein bleibt bestehen, aber viele Spieler müssen gehen
Soll der BVB auferstehen, muss man sich um 180 Grad drehen


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