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Kapitänsamt überbewertet!? (BVB)

PfefferminzPrinz, Ort, Mittwoch, 07. April 2021, 19:09 (vor 3 Tagen) @ McMisch

Sehe es auch so, dass es die reine Unzufriedenheit mit sich selbst und manchmal mit der Mannschaft. Hat nix mit dem Trainer zu tun dann.

Unabhängig von der Rolle als Kapitän ist es aber einfach unmöglich, sich so zu verhalten. Er peitscht seine Jungs auf dem Platz ja auch nicht an sondern winkt eher ab - nicht erst seit dem vergangenen Herbst übrigens sehr auffällig.

Die Unzufriedenheit bei der Auswechslung finde ich da insgesamt nicht so schlimm wie seine ganze Körpersprache während des Spiels. Aber da kommt dann das Amt des Kapitäns ins Spiel - bei der Auswechslung könnte er dann wenigstens nochmal einheizen. Seine eigene Unzufriedenheit dann dermaßen darzustellen ist verständlich - aber wenn er sich da nicht ändern kann, ist er eben kein guter Kapitän.

Führungskräfte in der Wirtschaft sind auch nicht alle geborene Autoritäten oder Motivationskünstler. Aber man kann sich da ja persönlich entwickeln - sein Führungsstil innerhalb der Mannschaft und Kabine mag ja okay sein. Aber der Kapitän muss auch AUF dem Feld einer sein. Ist er das?

Auf der Haben-Seite steht ja wohl, dass er durchaus Kommandos geben soll an die Mannschaft. Da muss man aber sehr aufmerksam sein, um das wahrzunehmen am Fernseher. Mir ist es lange nicht wirklich aufgefallen.

In vielen Punkten stimme ich komplett mit dir überein. Allerdings wird mir, nicht nur in deiner Argumentation, dass Kapitänsamt und die damit verbundenen Aufgaben und Pflichten überbewertet.

MMn kristallisieren sich in einer Mannschaft ganz automatisch verschiedene Typen heraus. Führungsspieler, Mitläufer, Wasserträger, verschiedene laute oder leise Typen, welche mit mehr oder weniger Erfahrungen, großes oder weniger großes Selbstbewusstsein, etc. Sowas ist ja in jeder Gruppe und auch Mannschaft ein Automatismus.

Dass Reus hier der Sparte Führungsspieler zugeordnet werden sollte, sieht vermutlich fast jeder so, inkl. ihm selber.

Entsprechend erwarte ich von ihm auch das Verhalten eines Führungsspielers. Auf dem selben Niveau, wie ich es auch von Hummels, Can, etc. erwarte.

Für mich ist es völlig legitim, wenn sich auch so ein Spieler, bei seiner Auswechselung, über sich und seine eigene Leistung ärgert. Mir ging es da früher als relativ ambitionierter Handballer nicht anders.

Dieses Verhalten gestehe ich jedem Spieler, auch einem Führungsspieler, absolut zu und bin auch nicht der Meinung, dass ein Kapitän da anders zu behandeln ist.

 

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