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Neues Corona-Konzept soll Fan-Rückkehr auch ins BVB-Stadion ermöglichen (BVB)

markus @, Mittwoch, 24. Februar 2021, 07:26 (vor 46 Tagen) @ Sascha

Auch deine Aussage geht erst einmal von der Annahme aus, dass der Stadionbesuch überhaupt "Puffer" frisst.


Das tut es definitiv. Ganz einfach weil es dort und während der Anreise zu Sozialkontakten kommt. Die Frage ist nicht „ob“ sondern nur, wie viel Puffer dafür draufgeht. Mag ja sein, dass das weniger frisst als Schulen. Aber die Wichtigkeit muss am Ende auch eine Rolle spielen. Die ersten Schulen sind übrigens schon wieder dicht.


Bei einem begrenzten Zuschauerkontingent und einem vernünftigen Anreisekonzept ist das Risiko allerdings völlig überschaubar. Man muss noch nicht einmal mehr Bahnen und Busse einsetzen, wenn nur z.B. wie in Dortmund 10.000 statt 80.000 ins Stadion gehen, reicht auch die übliche Anzahl von Transportmitteln, um eine breite Verteilung zu gewährleisten. Vor allem, wenn man massiv zur Anreise mit dem PKW rät und das z.B. durch kostenloses Parken unterstützt.

Wir wissen nicht, welche Orte die Infektionstreiber sind. Die Bewertung, dass das Risiko völlig überschaubar ist, die würden auch die Gastronomie, der Einzelhandel und die Friseure jeweils von sich behaupten.


Klar ist das mit dem Autofahren ebenfalls eine Risikosituation, aber realistisch betrachtet, sind das bei maximal zwei zusammenhängenden Karten entweder eh Familienkonstellationen, oder Freunde - die sich dann sehr wahrscheinlich eh schon regelmäßig sehen. Ich glaube nicht, dass sich dann Menschen, die sich bewusst nicht sehen, für Fußball dann auf einmal gemeinsam in ein Auto setzen.

Dennoch sind das zusätzliche Sozialkontakte. Das Risiko im Auto zudem höher als im Freien oder bei genug Abstand.


Und die Schulen sind deshalb schon wieder dicht, weil in den betreffenden Kreisen die Inzidenz wieder über 100 liegt. Zum einen blieben in den Fällen auch Stadien dicht, zum anderen zeigt es, dass der Hase anscheinend woanders im Pfeffer liegt als beim Schulbetrieb und Freizeitveranstaltugen. Die Schulen sind noch gar nicht lange genug auf, als dass die Öffnung da rein fließen könnte und alles andere ist eh noch geschlossen.

Trotzdem sind die Schulen dicht, weil auch das wiederum zusätzliche Sozialkontakte sind und dafür gar kein Puffer vorhanden ist. Damit wären wir wieder beim oben gesagten. Man benötigt zunächst einmal Puffer. Und dann sollte man diesen begrenzten Puffer sinnvoll nutzen. Dass mit einer der ersten wieder die verschissene DFL bevorzugt wird, das sehe ich diesmal nicht. Schulen, der Einzelhandel und die Gastro sollten nun zuerst wieder öffnen dürfen, wenn der Puffer das erlaubt. Und ganz zum Schluss Großveranstaltungen. Es ist skandalös genug, dass Länderspiele stattfinden, dass die Champions League normal stattfindet, statt ein Endturnier wie im letzten Jahr zu machen usw. Deren bombensichere Hygienekonzepte sind eine einzige Farce, wenn man sieht, wie viele Infektionen trotzdem vorkommen.

 

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