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Favre in Berlin (BVB)

Ulrich, Dienstag, 26.11.2019, 19:02 (vor 2473 Tagen) @ TrainerFuxx

Ich kann etwas mehr als nur "er haute irgendwann ab" aus dieser Zeit erzählen.
Favre übernahm Hertha in einem desolaten Zustand, Machtkämpfe im Vorstand mit Hoeneß Jr., dem jungen Preetz, Finanzen, typische Fahrstuhlmannschaft.
Er überperformte stark im ersten Jahr, wurde im 2. Jahr 4. !!!
Aber Berlin, immer wach und hungrig, war auch dank ihrer yellow press Gazetten (Quasi das Twitter/Fake news von heute) schon zu Beginn des 2. Jahres so heiss, da war die Meisterschaft schon vorprogrammiert, insbesondere nach 2 Siegen hintereinander hieß es immer gleich CL, Meisterschaft, wir kommen und so weiter.

Auch diesem Druck konnte er noch standhalten, aber nach dem ersten und spätestens zweiten Jahr war das Verhältnis Favre - Herthavorstand genauso wie Tuchel - BVB Bosse, einfach zerstört. Auch wenn Hoeneß nach Favres 2. Jahr dann gegangen wurde
hatte Favre kaum Zugriff auf Spielereinkäufe, der Erwartungsdruck wurde noch brutaler und medialer, tägliche seitenlange Spezials, unsere Hertha Doppelseiten, blabla. Dann erst kam es zur Trennung im 3. Jahr, als zum Anfang der Saison die Erwartungen nicht mehr der Realität entsprachen.

Zur Trennungssituation Favre/Hertha will ich nichts sagen, habe kaum infos, aber glaubt nicht den Gazetten oder Doppelpass-Experten.


Zudem hatte Hertha sich damals finanziell übernommen. Nach dem Abgang von Dieter Hoeneß wurden wesentliche Leistungsträger abgegeben, für Ersatz konnte Michael Preetz zunächst nicht sorgen.


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