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Die Sehnsucht nach dem Neuanfang (BVB)

rvnvon1909, Celle, Dienstag, 26.11.2019, 17:31 (vor 2473 Tagen) @ Ulrich

Kannst du ausführen, was an dieser Saison nicht einer totalen Katastrophe bzw. einem spielerischen Offenbarungseid gleicht?
Und damit meine ich nicht die 1-2 30 minütigen Ausnahmen oder die teils stolprigen Siege in Pokal, CL und Liga.
Für mich geht immer um Entwicklung und Perspektive. Bei dieser ist seit geraumer Zeit ein klarer abwärtstrend festzustellen. Nehmen wir mal die Wirtschaft zum Vergleich. Wenn ich da über Monate hinweg meine Ziele nicht erreiche, dann gibt es Konsequenzen. Zum einen können Maßnahmen ergriffen werden (ausgleichende Transfers, die die Lücken stopfen und/oder Defizite ausgleichen) oder es Rollen Köpfe. Das mit den Köpfen ist in der Regel ein Quick Win.
Entgegen aller Ansichten finde ich den Stil von Watzke aber sogar gut. Zeit geben, Vertrauen aussprechen und nicht überreagieren. Das sollte vor allem Favre als klares Privileg empfinden. Nur, und da sind sich sicher alle einig, hat auch das alles seine Limits. Wir haben gerade 0:3 gegen einen absoluten Außenseiter zur HZ zurückgelegen: so viel zu Grenzen und dem oben beschriebenen Offenbarungseid.
Was ich mich wie viele andere auch frage, ist die Zuständigkeit von Kehl und Sammler. Vor allem ersterer ist mir in Anbetracht der Umstände ein Dorn im Auge. Wenn die öffentliche Schönrednerei repräsentativ für das steht, was er der Mannschaft gegenüber vermittelt, dann gute Nacht. Alles andere als eine riesige Komfortzone resultiert daraus sicherlich nicht.
Ich persönlich freue mich auf einen Neuanfang. Das ist eben der Lauf der Dinge.
Wer geht schon mit ner Alten in eine Ehe, bei der die Harmonie nicht stimmt? Eben. Man kann sich trennen, da ist Gott sei Dank nichts verwerfliches dran. Genau so gut kann man an Sachen arbeiten... Aber irgendwann muss auch mal Schluss sein.


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