Willkommen im BVB-Forum

Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung (BVB)

SaulGoodman, Zürich, Dienstag, 26.11.2019, 17:45 (vor 2473 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von SaulGoodman, Dienstag, 26.11.2019, 17:51

Böse gesprochen: bei 250 Millionen Euro Umsatz Rückstand auf die Bayern, können wir uns auch dauerhaft die "Folklore" leisten, mit Watzke und Zorc bis ins Rentenalter zwei verdiente Borussen dort oben sitzen zu haben, weil auch sie uns konstant in den CL-Ränge halten. Und ich glaube auch nicht, dass man ein "Unternehmen" dieser Größe dauerhaft dadurch im ruhigen Fahrwasser halten kann, in dem man es darauf einschwört darauf zu warten, dass die Bayern ein Mal im Jahrzehnt die Schale tatsächlich liegen lassen.

Mir ist das auch irgendwie zu einfach, dass die Bazis so viel mehr Geld haben und wir allein deshalb keine realistische Chance haben. Wir waren 2011 und 12 finanziell noch um einiges weiter weg und haben den Titel geholt. Und das lag nicht nur am damaligen Trainer sondern auch an daran, dass der ganze Verein gefühlt eine Einheit war und wir hungrige Spieler hatten, die sich den Arsch aufgerissen haben für den Erfolg.

Ich denke, was die Bauern uns noch mehr voraus haben als Geld ist die Einstellung, jedes Jahr Titel holen zu wollen. Das sollten unsere Verantwortlichen mal mehr vorleben. Ruhig den Mut haben wie diese Saison offensiv zu äußern, dass man Meister werden möchte. Eine Mannschaft dafür hätten wir meiner Meinung nach. Wenn man dann dafür alles gibt und es am Ende nicht reicht ist es auch kein Weltuntergang. Dann versucht man es im nächsten Jahr wieder. Den Status Quo als zweiter Leuchtturm zu verwalten kann nach dem enormen Wachstum u der ganzen Entwicklung des Vereins mMn nicht das langfristige Ziel sein


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread: