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Neu auf schwatzgelb.de: Watzke, Zorc und die Frage nach der Verantwortung (BVB)

fallrückzieher, Dienstag, 26.11.2019, 17:23 (vor 2473 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von fallrückzieher, Dienstag, 26.11.2019, 17:27

Im Normafall entscheidet sich gute Arbeit aller Verantwortlichen und schlechte Arbeit dadurch, dass man entweder mit 70 Punkten Zweiter hinter den Bayern, oder mit 62 Punkten Vierter wird. Das wird für alle auf Dauer einfach ein Problem, weil man weder Fans noch Sponsoren nach oben hin eine wirkliche Perspektive bieten kann.

Ich kann mit einer solchen Sichtweise offen gestanden wenig anfangen.

Es muss doch im Sport immer darum gehen, das Maximum aus seinen Möglichkeiten zu machen. Das bedeutet dann bezogen auf den BVB, dass wir aus unserer hervorragenden wirtschaftlichen Situation als klare Nummer 2 in Deutschland und TOP 20-Klub in Europa so viel wie möglich an sportlicher Qualität entwickeln müssen.

Das bezieht sich dann zum einen auf die Zusammenstellung des Kaders (das wird ja hier in den letzten Wochen zurecht kritisch betrachtet) und zum anderen auf die sportliche Arbeit mit eben diesem Kader durch einen geeigneten Trainer.

Und dann würde ich mich immer auf die eigene Punktzahl und nicht auf die Konkurrenz oder irgendeine Platzierung fokussieren. Und da muss es mit unserem derzeitigen wirtschaftlichen Vorteil gegenüber 15-16 anderen Bundesligisten aktuell unser Ziel sein, 75 Punkte + X zu holen. Was es dann dafür am Ende der Saison für eine Platzierung gibt, sieht man dann.

Mit 20 Punkten aus 12 Spielen sind wir von dieser eigentlich realistischen Zielsetzung allerdings meilenweit entfernt.


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