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Als Tuchel die Spieler beleidigte (BVB)

hanno29, Berlin, Dienstag, 26.02.2019, 22:22 (vor 2617 Tagen) @ Alones

Bei PSG musst du funktionieren. Klima und Atmosphäre spielen eine untergeordnete Rolle - alles ist dem Erfolg untergeordnet. Dazu kommt, dass es weder so etwas wie eine echte Philosophie noch eine nachhaltige Planung braucht. Wenn da ein Trainer die Champions League holt aber dafür verbrannte Erde hinterlässt kümmert das keinen. Dann wird das Spielermaterial einmal mit der neusten Generation ausgetauscht. Dass der ganze Laden nicht längst implodiert ist liegt nur daran, dass du halt dann doch solche Leute wie Dani Alves hast, die den Laden zusammenhalten.


In diesem Punkt benehmen wir uns aber tatsächlich immer noch teilweise wie ein Dorfverein. Vermutlich auch, weil wir extrem von Klopp verwöhnt waren, der wohl wie kaum ein Zweiter ein Team führen kann. Ansonsten sind interne Streiterein fester Bestandteil des täglichen Wahnsinns. Was glaubt ihr denn z.B. was bei den Bayern unter Guardiola los war? Da gab es im Grunde auch fast täglich Zoff. Keine Ahnung, ob man das mit Tuchel vergleichen kann, aber Theater war trotzdem an der Tagesordnung. Dennoch hat sich bei den Bayern kein Schwein dafür interessiert (Hoeneß war wohlgemerkt verhindert), weil der Erfolg gestimmt hat.

Nein, kann man sicherlich nicht, auch wenn ihm sein Ruf voraus eilte (ähnlich Tuchel), wie schwierig er in Barcalona war.
Der eine, hat bereits riesige Erfolge (als Spieler und Trainer) mit nach München gebracht, der andere hat gedacht, er habe bereits riesige Erfolge vorzuweisen, schafft es aber nicht mal mit seiner Mannschaft in Liverpool zu bestehen, obwohl die damals noch schlechter als wir waren. Guardiola konnte sich das vllt. herausnehmen, Tuchel eben nicht.

Ja, wir sind nicht der FC Bayern oder PSG, die nach der Saison mal eben eine ganze Mannschaft austauschen können, wenn etwas nicht stimmt. Dementsprechend kann man das auch nicht zu 100% miteinander vergleichen. Allerdings glaube ich schon, dass zu viel Friede, Freude, Eierkuchen auch kontraproduktiv sein kann. Inwiefern das Maß des Ertragbaren bei Tuchel überschritten war, kann ich nicht beurteilen. Da sollten tatsächlich mal ein paar User, die über Insiderwissen verfügen, auspacken und nicht nur irgendwelche Andeutungen machen. Das nervt ehrlich gesagt. "Ich weiß was, was du nicht weißt... Ätschi". So bleibt das alles sehr vage. Und damit meine ich eher Geschichten, die sich vor dem Anschlag zugetragen haben sollen. Die aktuelle Geschichte eignet sich meiner Meinung nach für keinen Skandal.

Es kommt doch immer auf das WIE an. Favre ist sicherlich auch kein einfacher Typ, es geht aber darum, wie man mit den Menschen umgeht. Auch Favre hat in seinen Stationen Probleme mit Spielern gehabt, aber solche Stories hat man bisher noch nicht von ihm gehört. Und was passiert, wenn die Insider nun haarklein alle Geschichten über Tuchel auspacken? Es geht wieder von vorn los... Braucht das noch einer? Nicht unbedingt....


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