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ohne Scheitern an harten Zielen gibt es keine Evolution (Spieltage)

koom, Dienstag, 05.05.2026, 14:53 (vor 3 Tagen) @ Murksknüller

Bringen wir es auf den Punkt: Ziel Nr. 1 ist die Gewinnmaximierung, Ziel Nr. 2 Optimierung des Aktienkurses.
Alles andere ist Nice to have – CL-Quali als sportliches Ziel Grundvoraussetzung für die primären Ziele.

Bei Verpassen der CL bleibt kein Stein auf dem anderen...

Auf den Punkt gebracht: Leider richtig. Alles andere ist doch nur Folklore und Show.

Es geht quasi darum, dass man die erwartete Leistungsfähigkeit abruft und die dadurch zu erwartenden Ergebnisse einfährt. Ganz simpel runtergerechnet habe ich das für mich mit dem 2-Punkte-Schnitt. Der besagt, dass man im Grunde ein Spiel gewinnt, eins Unentschieden bestreitet. Es gibt keinen reellen Grund in der Bundesliga, gegen irgendjemanden zu verlieren, ausser vielleicht den Bayern. Und selbst da ist es nicht so, dass man Verlieren _muss_.

Das ist jetzt einfach die Basis. Die "Gewinnerwartung". Der Ertrag, der bei den Investitionen mindestens sein muss.

Jetzt mal "folkloriger", also sportlicher:

Kovac ist ein 100%-Trainer. Der holt jetzt aus diesem Kader heraus, was er auch leisten sollte. Die letzten Wochen trüben diesen Eindruck etwas, aber das ist auch der Situation geschuldet (Ziele erreicht, Verträge geklärt). Nicht ideal, aber man sollte jetzt nicht die ganze Saison daran fest- und schlechtmachen.

Zurück zum Trainer: Der ist kein Negativfaktor (mehr). Kovac verwendet die Spieler sinnvoll, mittlerweile bringt er sogar junge Spieler gewinnbringend rein. Kovac ist kein Problem. Er ist auch kein "Überperformer", aber Stand der Dinge braucht es den nicht. Bzw. Braucht es vor allem keinen Möchtegern-Überperformer, der Töne macht, aber nichts leistet.

Man kann sagen, dass die Mannschaft jetzt neutraler bewertbar ist. D.h. auch, dass es durchaus klar ist, dass es da sinnvoller Veränderungen bedarf. Das ist jetzt relativ kontrastscharf geworden. Auch deswegen hat man vermutlich Book geholt und Kehl gehen gelassen, um dort neue Reize und Ideen einzubringen.

Zum OP:

Ich habe nicht den Eindruck, dass man Zielsetzungen verkleinert. Unter Kovac entwickelte sich schon Mut und Angriffslust auf große Ziele. Es gab schon Ansagen, dass man auch auf die Meisterschaft schielt und das durchaus auf einer guten Grundlage. Letztlich fehlte es an Klasse, um das konkret zu attackieren.

Heißt aber auch: Der BVB lehnt sich jetzt nicht zurück auf Platz 2 und etwas gefälliges CL-Tralala, sondern will sich verbessern. Eine Ansage, ob man da jetzt die 100-200 Mio Etat auf die Bayern irgendwie kompensieren will oder kann, ist sinnfrei. Ruhig arbeiten, sich verbessern und dann zuschlagen, wenn die Dinge laufen, ist immer eine bessere Idee.


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