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Interviews nach dem Spiel (Spieltage)

markus, Montag, 04.05.2026, 21:59 (vor 4 Tagen) @ stfn84

Was unser Umfeld betrifft: Mir scheint, es gibt eigentlich kuam noch einen großen Spielraum für irgendwas, was dann wirklich nachhaltiger zur Zufriedenheit führen würde. Mir fällt jedenfalls nicht viel ein. Klar, ein wenig attraktiveren Fußball. Eine Mannschaft, die etwas mehr idenftifikation und etwas mehr Phantasie in sich trägt würde sicherlich helfen. Abre so richtig wirklich glaube ich nicht daran, dass sich dann - sollten gar die Ergebnisse auch nicht wirklich so richtig stimmen - irgendwas wirklich ändern würde.

Es ist fast egal welche Strategie verfolgt wurde mit dem Kader, welcher Spielansatz verfolgt wurde, welcher Trainertyp da war, welche Erfolge man einfuhr, die Stimmung blieb und ist "bleiern".


Das ist für mich das Ärgerlichste an dem ganzen Gedöhns.
Es wird im Grunde nur gemeckert.
Als wir vor einigen Wochen noch um die CL Quali gespielt haben (und zu diesem Zeitpunkt erst zwei Mal gegen die Bayern verloren hatten) wurde stetig und ständig gemosert.

Nach dem Spannungsabfall und den Niederlagen gegen Hopp, Bayer und Gladbach wird dann gerne angeführt, dass "Kovac-Ball" (nach dem Gemoser über Terzic-Ball oder der steten Kritik am "wir müssen geduldig sein"-Favre) eben ausgelutscht sei und man endlich einen neuen Impuls bräuchte.

Vor allem wissen einige gar nicht, was sie eigentlich wollen. Wenn es bis zum letzten Spieltag spannend ist und die Mannschaft alles reinwirft, wird gemeckert und gemosert. Der BVB müsse schon viel früher den Sack zumachen. Nun war am 30. Spieltag wie gefordert der Sack bereits zu und dann stellt man völlig überraschend fest: Oh, die Spannung ist ja raus. Warum werfen die nicht mehr alles rein?


Ja, als ich Mitte Zwanzig war gab es drei mega geile Jahre unter Klopp, was auch und vor allem daran lag wie es fünf Jahre vorher aussah... Und danach wurde es auch zäh. Unabhängig davon, dass man auch in 2013 zig Spiele hatte bei denen man nur mit viel Glück weiterkam (Malaga, trotz Abseits beim 1:2). Aber offenbar verklärt man die Vergangenheit gerne und jazzt die früheren Saisons dann zu offensiv dauerhaft tollen Spielzeiten hoch die sie gar nicht waren.

Die Wettbewerbssituation ist für uns eben weniger sexy.
Die Blauen können dieses Jahr feiern und nächstes Jahr zittern. Vielleicht werden sie sogar mal Achter. Ergo haben sie ein breites Spektrum eines möglichen Outcomes während wir es selbst bei Investitionen für Flops im dreistelligen Millionenbereich immer noch geschafft haben in die CL zu stolpern.
Wenn man damit ein Problem hat wird man sich eine andere Freizeitbeschäftigung suchen müssen. Man kann aber natürlich auch unentwegt das kritisieren was man gerade nicht hat, ohne auch nur den Ansatz einer Lösung präsentieren zu können.

Wenn wir Kovac rauswerfen können wir ja mal rumfragen welcher Trainer denn für uns der richtige wäre.
Sind wir dann schon bei Horst Steffen oder nehmen wir den Glasner? Wobei - Hürzeler ist doch auch ab Sommer frei? Oder will Pep mal was Neues machen?!

Die Trainer-raus Fraktion konsumiert vielleicht Pep. Anders ist ja gar nicht erklärbar, warum man allen ernstes einen Trainerwechsel haben möchte.


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