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Wie kann man so null Eigenantrieb haben? (Spieltage)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 03.05.2026, 23:01 (vor 3 Stunden, 33 Minuten) @ Shizzo
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 03.05.2026, 23:07

Weil das System Watzke (installieren von JA-Sagern und Günstlingen wie Ricken) dem Verein die Identität einer Erbsensuppe aufgesetzt hat. Macht satt, aber doch ziemlich langweilig. Das Nötigste halt. Die Erbsensuppe reicht ja. Alle sind nur noch froh, wenn sie ihre Posten behalten dürfen.

Darüber hinaus hat Günstling Kehl in Zusammenarbeit mit Günstling Ricken einen diffusen Kader zusammengestellt. Aber darüber ist bereits zu Genüge diskutiert worden.

Wenn der Verein (von Akis Gnaden) neue Wege gehen soll, dann muss dies auch konsequent geschehen. Da müssen gewisse Leute einfach gehen.

Den Eindruck habe ich auch. Als Klopp kam, sind sehr viele, sehr harte Entscheidungen getroffen worden. Auch gegen Personen, die lange schon bei der Borussia waren. Es galt das nackte Leistungsprinzip ohne Gnade. Ich weiß über mehrere Ecken, dass bei der Borussia zu der Zeit feste Spieler-Größen völlig entsetzt waren, dass Klopp mit der vorherrschenden Einstellung sowie den Resultaten gänzlich unzufrieden war und sofort angefangen hat, auszusortieren. Jürgen Klopp hatte es offenbar geschafft, hier von Beginn an alle hinter sich zu bringen, inkl. Watzke und co.
Seit Klopp weg ist, gibt es eigentlich keine Reibung mehr im Verein. Es gibt, so wie du sagst, in letzter Konsequenz von Aki orchestrierte Personalentscheidungen für mannigfaltige Positionen, sei es im Kader, auf der Bank oder in Führungspositionen des Vereins. Angefangen mit einer aus ökonomisch und sportlich irrwitzigen Rückholaktion von Götze bis zu den Trainerentscheidungen der jüngeren Vergangenheit (wobei ich Kovac gar nicht verkehrt finde). Und wenn diese dann nicht performen, werden sie, mal laut, mal leise, aussortiert und "man dreht wieder Steine um".
Ich bin mir sicher, dass das Erbe Klopps Chancen geboten hat, ein dauerhaft ernstzunehmender Herausforderer Bayerns zu werden, das fehlende Leistungsprinzip und der Klüngel im Verein den so reichlich bestellten Acker (oder wie es mal hieß, "Europe's hottest club") mittlerweile aber einigermaßen ramponiert haben. Sicherlich, man spielt stets oben mit, mehr aber auch nicht. Und es war mehr drin, meinem Eindruck nach.


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