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ohne Scheitern an harten Zielen gibt es keine Evolution (Spieltage)

stfn84, Köln, Dienstag, 05.05.2026, 12:51 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 27 Min.) @ Dandee

Das Resultat: Die Entwicklung stagniert auf hohem Niveau. Wir verwalten den teuren Status Quo, anstatt ihn durch kluge, mutige Entscheidungen (Scouting, Management, Kaderstruktur) anzugreifen.

Was ist denn die konkrete Konsequenz? Welche Entscheidungen müssten wie getroffen werden, angefangen mit den drei von Dir genannten Aspekten.

Die Kosten der Bequemlichkeit
Es ist ein Trugschluss zu glauben, man könne die Lücke zu Bayern (oder der europäischen Spitze) nicht schließen, weil diese finanziell enteilt sind. Der Hebel liegt in der Effizienz der Entscheidung. Kluge Manager und innovatives Spielermaterial findet man nur, wenn man bereit ist, aus Fehlern zu lernen und Strukturen radikal zu hinterfragen.
Der BVB wirkt derzeit wie ein Verein, der „zurück zu den Wurzeln“ will, weil die Kosten für die bloße Verwaltung des hohen Niveaus ausufern, während der sportliche Ertrag (die Weiterentwicklung) gegen Null geht.

Ergo: Wenn wir nicht aufhören, Ziele als Alibis zu nutzen, werden wir weiterhin nur unseren eigenen Status auf Raten verwalten. Wir brauchen keine Ziel-Anpassungen, sondern Accountability auf allen Ebenen. Nur wer sich messen lässt, kann auch besser werden.

Ich halte das für ziemlichen Quatsch.
Wir können ja mal schauen was die nationale und internationale Konkurrenz in den letzten Jahren so in den Sport gepumpt hat und künftig pumpen wird. Da wäre ein Verbleib im aktuellen Status Quo schon ein Erfolg - auch wenn es für Dich ambitionsloser Nonsens sein mag.

Ich kann aber natürlich unterstellen, dass ein Mehr an Umsatz von 60+x% gegenüber Bayern (durch Sponsoring, Spielbetrieb, Prämien, Ticketing) einfach durch klügere Entscheidungen nicht nur wett gemacht werden könnte sogar man trotz dessen zum "Gegenangriff" übergehen könnte.

Man muss es nur genug wollen, oder?

„Der Weg zurück zur Talententwicklung darf keine Flucht vor der Verantwortung sein. Wenn wir diesen Weg gehen, müssen wir die Eier haben, die daraus resultierenden Fehler radikal zu analysieren.

Wenn man den Wettbewerb und die Themen MCO und das veränderte Verhalten der Top-Teams oder Teams aus England ausblendet hast Du natürlich vollkommen recht. Ob es aber sinnvoll ist entscheidende Aspekte (bewusst) nicht zu beleuchten muss Jemand anderes beurteilen - ich wäre da nicht so sicher.


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