schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf (BVB)

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 18:40 (vor 259 Tagen) @ Giog

Bisher wird der Mitgliederversammlung der Präsidentschaftskandidat bzw. dessen Team mundgerecht serviert. Ich kann mich an keinerlei vorherige Ankündigung über die Medien erinnern.
Das passiert aber heute, weshalb es einen Konflikt offenbart. Ich hoffe, dass ich mich irre - es wirkt auf mich aber eben so. Mea culpa!

Ich habe nicht unterstellt, dass Lunow jetzt definitiv mehr Einfluss des e.V. will. Man kann die Art und Weise der Veröffentlichung, den O-Ton und die Personalie Scholz statt Seidel (um es zu verkürzen) aber sicherlich so interpretieren, dass man nach der letzten MV eben mehr Einflussnahme der Fans möchte.
Und da es mir beim Präsidentenamt zu wichtig ist wäre es mir lieb im Vorfeld zu wissen wofür die Kandidaten denn genau stehen und ob sie mehr/weniger Einfluss wollen.


Sorry falls ich dich falsch verstehe, aber widersprechen sich diese Absätze nicht ein wenig? Du sagst einerseits richtigerweise, dass man in der Vergangenheit lediglich die Vorschläge abnicken konnte. Deshalb offenbare die schiere Möglichkeit, dass es mehrere Kandidaten geben könnte, einen Konflikt, was du sehr kritisch betrachtest - fair enough.

Bis dato hat der Wahlausschuss einen Wahlvorschlag gemacht.
Ich sehe es nicht kritisch, dass sich mehrere Personen zur Wahl stellen wollen oder vom dafür vorgesehenen Gremium zur Wahl gestellt werden, sondern dass man es für sinnvoll erachtet entgegen der Satzung die eigene Kandidatur medial zu verkünden und gleichzeitig eine Änderung des Teams ohne nähere Erläuterung einfach so rauspustet. Diese Aufgabe wurde bisher eben vom Wahlausschuss wahrgenommen, auch wenn es möglicherweise eine Formalität darstellt.

Wenn ich aber nun öffentlich verlautbaren lasse, dass ich mich zur Wahl stelle und dann auch noch ein neues Team zusammenstelle, wirkt das auf mich eben strange. Und ich verstünde gerne die Intention dahinter:

Warum gehe ich anders vor als es die Satzung und die bisherige Praxis vorgibt?

Es wirkt auf mich auch deshalb komisch, weil Watzke ja seitens des eV gefragt wurde weiter zu machen. Er lehnt ab und kokettiert damit Präsident werden zu wollen, und nun kommt es zur öffentlichkeitswirksamen Kandidatur von Lunow?
Das wirkt auf mich doch arg zufällig.

Da geht es mir aber nicht um Watzke vs Lunow sondern um personenunabhängigen, schlechten Stil! Was hier los wäre wenn Aki Watzke im Sportstudio gesagt hätte er würde sich zur Wahl stellen?

Das ist mein subjektives Empfinden, Du kannst das selbstverständlich alles komplett normal finden und als viel besseres Verfahren erachten.

Gleichzeitig betonst du aber, dass das Präsidentenamt dir so wichtig sei, dass du eine genaue Programmatik der Kandidaten haben möchtest - genau das war doch aber bisher bei dem von dir favorisierten Modus (nur ein Kandidat pro Amt) völlig irrelevant, wenn es nur um das Abnicken ging, oder nicht? Anders gefragt: welche Rolle spielte denn in der Vergangenheit die Programmatik der Kandidaten in deiner Wahlentscheidung?

Die Situation ist aktuell ja eine gänzlich andere. Da ich den von den Mitgliedern gewählten Vereinsvertretern den Job der Kandidatenauswahl übertragen habe, brauchte ich bis dato keine Programmatik. Wenn es aber nun so sein sollte, dass es mehrere Kandidaten gibt über deren Auswahl ich bestimmen soll, wüsste ich schon gerne was Kandidat A oder Kandidat B denn genau vorhat.

Aki Watzke hat keinerlei Anspruch auf das Präsidentenamt.
Reinhold Lunow hat aber auch nicht allein darüber zu befinden ob er denn nun weiter macht. Zumindest war das bisher bei uns nicht die gelebte Praxis.

Verzeih, dass ich mich daran störe.

Ein Blick nach Köln zeigt wie toll es wirkt wenn Fans (hinter den Kulissen) mehr Einfluss bekommen. Zudem gibt es wie bei vielen anderen Themen auch subjektive Unterschiede in der Bewertung, die man aber eben nicht monokausal aufzeigen kann.


Das ist witzig, weil ich noch eine andere Person kenne, die beim Thema Mitgliedermitbestimmung immer über den 1. FC Köln herzieht. ;-) Vielleicht war auch eher der Einfluss von Personen aus dem operativen Geschäft wie Dr. Jakobs oder Herr Wehrle das Problem, jedenfalls ist mir neu, dass Fans dem FC eine Transfersperre eingebrockt haben, aber das ist ja auch nur meine Meinung.

Wir haben uns bisher oftmals durch Einigkeit ausgezeichnet, während man in Köln, Stuttgart und Co. dann auch mal gerne mit Hoodies auf Stimmenfang ging und geht.
Mich irritiert dieses vom normalen Status Quo abweichende Verfahren doch sehr.

Ich kriege durch meinen Wohnort recht gut mit was sich die Fanszene mit Keller und Co. hier hingesetzt haben. Eine Hand wusch die andere. Hat super geklappt, auch wenn man die Verantwortung dann nur den Vorgängern in die Schublade legte.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


schwatzgelb.de unterstützen

1536044 Einträge in 16485 Threads, 14361 registrierte Benutzer Forumszeit: 10.02.2026, 08:40
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln