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Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf (BVB)

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 15:04 (vor 259 Tagen) @ Sascha

Bisher wird der Mitgliederversammlung der Präsidentschaftskandidat bzw. dessen Team mundgerecht serviert. Ich kann mich an keinerlei vorherige Ankündigung über die Medien erinnern.
Das passiert aber heute, weshalb es einen Konflikt offenbart. Ich hoffe, dass ich mich irre - es wirkt auf mich aber eben so. Mea culpa!

Ich habe nicht unterstellt, dass Lunow jetzt definitiv mehr Einfluss des e.V. will. Man kann die Art und Weise der Veröffentlichung, den O-Ton und die Personalie Scholz statt Seidel (um es zu verkürzen) aber sicherlich so interpretieren, dass man nach der letzten MV eben mehr Einflussnahme der Fans möchte.
Und da es mir beim Präsidentenamt zu wichtig ist wäre es mir lieb im Vorfeld zu wissen wofür die Kandidaten denn genau stehen und ob sie mehr/weniger Einfluss wollen.

Da es eine personenunabhängige Entscheidung wäre halte ich grundsätzlich wenig von mehr operativer Einmischung des e.V. in KGaA Themen wie z.B. die Suche von Investoren und Sponsoren. Wenn ein e.V. mit der Arbeit eines GF der KGaA unzufrieden ist darf es gerne auch daran liegen, dass man Arbeitsverträge auflöst oder nicht verlängert. Das von Dir beschriebene Beispiel sehe ich exakt so auf uns zurollen. Diese Mitgliederbefragung birgt aus meiner Sicht aber mehr Risiken als Vorteile, weil es potentielle Sponsoren eben auch abschrecken kann und das Handlungsfeld des BVB einengt.

Im Kontext Rheinmetall hat insbesondere CC klar gemacht aus welchen Gründen die Entscheidung so getroffen wurde - unabhängig von der vorherigen Einbindung der "Gremien", die ja eher außergewöhnlich war. Ich finde es schwierig solche initialen Deals oder Verlängerungen dann künftig auf der Mitgliederversammlung zur Entscheidung zu stellen. Es suggeriert eine Rolle die wir Mitglieder ausgegliedert und professionalisiert haben. Das ist für mich ein Rückschritt. Ein Blick nach Köln zeigt wie toll es wirkt wenn Fans (hinter den Kulissen) mehr Einfluss bekommen. Zudem gibt es wie bei vielen anderen Themen auch subjektive Unterschiede in der Bewertung, die man aber eben nicht monokausal aufzeigen kann.

Die Möglichkeit mit mehr Mitbestimmung eine Fortsetzung des Rheinmetall Sponsorings zu verhindern ist ja nicht nur darauf beschränkt und kann nicht nur mit dem Gegenwert des jeweiligen Sponsorings bewertet werden. Es wäre ein Verlust von Verbindlichkeit in der Verhandlung von Verträgen, wenn die GF als lame duck erst noch das Go der MV einholen muss. Unabhängig von dem elendigen Zeitvorlauf würde ein Mehr an Mitspracherecht womöglich sehr teuer bezahlt werden. Und ob dann noch eine Mehrzahl für ein Mehr an Mitspracherecht ist wenn unser Etat um 5, 10 oder 30% reduziert werden muss würde ich zumindest mal in Frage ziehen.

Mir geht und ging es eigentlich aber ja nur darum, dass ein offenes und faires Miteinander aus meiner Sicht durch die Schaffung von Tatsachen und Verkündung dieser eben offensichtlich nicht von allen Seiten gewünscht ist. Es wirkt so als wolle man vor die Welle kommen, weshalb Lunow nun verkündet wieder antreten zu wollen. Watzke hatte ja schon im ASS fabuliert (Wenn mich der Verein braucht...), sodass ich ihm zumindest mal grundsätzliches Interesse am Präsidentenamt unterstelle.
Und da finde ich es dann grundsätzlich scheisse wenn sich es nun zuspitzt und nicht im Vorfeld im Inneren festgelegt wird wer denn nun antritt. Im Falle von mehreren Kandidaten erwarte ich dann schon konkrete Festlegungen was man denn nun wie erreichen will.


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