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Opposition gegen BVB-Boss Watzke - Klub vor Machtkampf (BVB)

stfn84, Köln, Dienstag, 27.05.2025, 13:30 (vor 260 Tagen) @ Sascha

Mir geht es eher um das Bekenntnis aufzuzeigen was ein Kandidat denn nun konkret will. Das Statement sowie die öffentliche Verkündung sind aus meiner Erinnerung heraus sehr ungewöhnlich.
Die Art und Weise zeigt für mich auf, dass es offensichtliche Kämpfe im Inneren gibt. Sowohl jeweils innerhalb des eV und der KGaA als auch im Gegenüber. Das finde ich grundsätzlich schlecht, da es eine sachorientierte und kritische Auseinandersetzung im Inneren womöglich verhindert und Fronten schafft die meines Erachtens nicht da sein sollten.

Es scheint ja recht deutlich durch, dass Lunow für mehr Einfluss des e.V. stehen will; ggf. auch bei operativen Themen wie der Sponsorensuche um "ein zweites Rheinmetall" zu verhindern.
Was dann konkret bedeutet, dass ich mich des Öfteren zwischen Mitbestimmung und Kapital entscheiden muss und es eine abstraktere Folge hat die man sich nicht direkt ausmalen kann. Vielleicht arbeite ich mit weniger Geld effektiver. Vielleicht aber auch nicht.

Auch wenn ich Jakob Scholz als Person und in seiner aktuellen Funktion sehr schätze kann das konfliktiv wirken. Die Absetzung von Seidel (ob nun selbst gewollt oder seitens Lunow gewünscht) von einer "gremienerfahrenen" Person zum Vorstand der Fan- und Förderabteilung suggeriert den Wunsch nach mehr Einflussnahme der Fans. Wenn das beabsichtigt sein sollte würde ich das als Mitglied schon auch gerne vorher wissen, da es in der Zusammenarbeit zwischen eV und KGaA eben nicht nur darum gehen wird, dass Jakob Scholz nun für das Trikotdesign verantwortlich sein will und wir das wieder über diese tolle Fanbefragung erstellen lassen oder wir als Fans dann darüber befinden ob wir 30 Euro mehr für die DK zahlen wollen oder wir künftig für umme reinkommen.

Ein "ihr kennt mich" ist in meinen Augen für Niemanden und niemals als guter Wahlkampfauftakt zu sehen. Das ist ja Adenaueresk ;-)
Zudem zeugt die Art und Weise der Veröffentlichung ein knappes halbes Jahr vor der MV ja eher davon, dass es knirscht und knarrzt. Ist das dann ein offener und ehrlicher Umgang miteinander oder der Beginn einer öffentlichen Schlammschlacht?

Mir macht diese Nachricht heute eher Bauchschmerzen.
Und bevor mir das direkt wieder unterstellt wird: Nein, ich bin nicht der Aki Watzke Jubelperser der ihn logischerweise als Präsidenten sieht.


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