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Jetzt geben auch Collinas Erbschleicher ihren Senf dazu ..... (BVB)

bambam191279, Dortmund, Dienstag, 02.05.2023, 12:01 (vor 1200 Tagen) @ markus

Darüber, dass der BVB beim Abstiegskandidaten selbst beste Chancen nicht genutzt hatte, sprach Kehl nicht.


Nein, hat er nicht, aber fast jeder andere BVB-Funktionär bzw. Spieler nach dem Spiel. Warum muss ein Kehl das Ganze wiederholen? Nur damit es einem Feuerherdt gefällt? Fakt ist, dass es drei diskutable Entscheidungen in diesem Spiel gegen den BVB gab (davon einer krass falsch) und darf darauf ein Sportmanager nicht hinweisen? Vor allem, dass es nicht das erste Mal war.


Wobei die anderen zwei Szenen richtig entschieden wurden. Warum führt man die mit ins Feld? Es kann doch nicht die Erwartung sein, dass dann wenigstens eine dritte Situation zugunsten des BVB zu entscheiden ist. Jede Situation muss für sich genommen bewertet werden. Dass die Situation mit Adeyemi falsch entschieden wurde, darf mit den anderen beiden Entscheidungen nichts zu tun haben. Sonst begeht man selbst den Fehler, dass man unterbewusst doch wenigstens für eine ausgleichende Gerechtigkeit sorgen sollte.

Bei der Szene mit Can scheiden sich die Geister, aber da sofort ne Reaktion (Tor von uns kam) spielte das weniger ne Rolle.
Das vermeintliche Handspiel bei Süles Schuss ist aber nach den heutigen Regeln eher Hand und wenn man das nciht so sehen mag, Süle wurde auch da extremst abgeräumt.
Dass der Ball da schon gespielt war ist da nebensächlich, der wurde richtig weggemäht.
Wurde gar nicht erst überprüft...

Richtig ist auch, dass ein Elfer in dieser Szene kein sicheres Tor gewesen wäre. Ja, aber die Rote Karte hätte schon Auswirkungen gehabt, oder? Gut, nach Stuttgart sollte man mit dieser These vorsichtig sein. :-)


Eben. Es gibt weder eine Garantie, dass der Elfmeter reingegangen wäre, noch dass Bochum sich danach einfach so geschlagen geben würde. Bochum hätte danach noch 30 Minuten Zeit dafür gehabt, den Ausgleich zu erzielen. Das ist auch nicht komplett unmöglich. Stuttgart hat das sogar in weniger Zeit und in Unterzahl gleich zweimal geschafft.

Natürlich nicht, aber ist Stuttgart jetzt der Präzedenzfall an dem man festmacht dass ne Überzahl jedes mal schief geht?

Gehen wir mal die Wahrscheinlichkeiten durch. Wenn man davon ausgeht, dass ein Elfmeter zu 75% reingeht und es danach zu 90% nicht mehr zu einem Ausgleichstreffer kommt, reden wir von einer 67,5% Erfolgswahrscheinlichkeit auf 3 Punkte. Das ist zwar überwiegend, aber auch weit von 100% weg.

Auch da, die Chance ist aber maximal erhöht.
Vor allem wenn der Gegner dann in den letzten 20 min. kommen muss und man vorher auch schon gute Chancen hatte.
Aber das ist sicherlich purer Spekulatius und lässt sich nie belegen.

Málaga wäre auch nicht passiert, denn das Tor war eigentlich abseits. Das Wembleytor hätte es genauso wie die Hand Gottes nie gegeben und 2001 wären die Blauen Meister geworden. Wollten wir wirklich diese Momente verpasst haben, bloß weil ein Stegemann uns im Jahr 2023 keinen Elfmeter gibt? ;-)

Und mit VAR/Torlinientechnik hätte man evtl. nen DFB Pokal mehr in der Vitrine und Wembley wäre evtl. etwas fairer für uns verlaufen.
Ja, extreme BVB Brille, aber solche Aktionen wie Ribery damals gegen Castro (Finger im Auge), Boateng mit dem Handspiel, Dantes Karatetritt gegen Reus oder Hummels Tor im Pokal um nur einige Szenen zu nennen die gegen uns entschieden wurden schlagen halt aufs Gemüt und kommen einem dann einfach nicht mehr zufällig vor.


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