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Die Weidel..... (Politik)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 09.03.2026, 19:27 (vor 3 Stunden, 3 Minuten) @ Oleoleole

Kann man sich sicher drüber unterhalten inwiefern das zu einer (gefühlten) Ungleichbehandlung führt.
Wenn man davon ausgeht, dass der Erblasser die Immos alle selber gekauft hat da auch viel Arbeit und Herzblut sowie familytime reingeflossen ist.

Ich bin leider weit weg von 300 Einheiten, kann Dir aber sagen dass die Anschaffung, Instandhaltung und Verwaltung von einigen Objekten durchaus viel Zeit in Anspruch nimmt. Zumindest bis Du soviel Bestand hast, dass Due es outsourcen kannst. Meine Tochter zB hat viel Zeit mit mir in Objekten und auf Baustellen verbracht wo andere gerne mal zuhause gechillt haben oder weg gefahren sind.

Ich bin bei dem Thema Erbschaftssteuer teilweise echt entsetzt wie dort in vielen Fällen von den superreichen auf alle geschlossen wird. Sicherlich kann man diskutieren ver extrem Vermögenden etwas zuzuschlagen, die teilweise durch die Presse gehenden Zahlen waren aber zum Teil absurd.

Und das könnte dazu führen dass dann zB Firmen verkauft werden müssen um die Erbschaftsteuer zahlen zu können. Nicht immer ist Liquidität da, ganz oft fliesst da viel ins Unternehmen. Und da war mir einfach zu wenig differenzierung.

Gleiches bei der Kapitalertragssteuer - die Summe von 1 Mio ist ja mit einem guten Gehalt und angepasstem Lebensstil durchaus erreichbar. Das ganze in Assets die Dir 8-10% pa rausgeben könnte eigentlich zum leben reichen.Wenn dann statt 30,x % normaler EK nur die 25% Kapitalertragssteuer angewandt wird finde ich das vollkommen ok.

Das Geld ist ja aus bereits verstertem Einkommen zur Seite gelegt worden.

Das was du beschreibst gilt aber ja nur für "normal"-reiche Menschen. Sagen wir mal, du hast 10 Immobilien und nebenei hauptberuflich mit Selbstständigkeit oder als Angestellter Geld verdient. Dann ist das eine zusätzliche Bürde. Wenn du mehr als 300 Wohneinheiten hast, dann wirst du in 999 von 1.000 Fällen diese nicht durch eigene Recherche nach dem nächsten guten Renditeobjekt selbst groß gezogen haben, sondern du hast ein Family Office die sich darum kümmern und ein Großteil der Immobilien hast du noch nie live in Farbe gesehen.

Ich kenne einen, der hat über 20.000 Immobilien in Deutschland. Sicher, der arbeitet sehr viel und in seinem Fall ist das auch sein Hauptgeschäft, aber auch da ist es so, dass er für alles Leute hat.


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