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Die Weidel..... (Politik)

nico36de, Ruhrgebiet, Montag, 09.03.2026, 10:15 (vor 3 Stunden, 17 Minuten) @ FourrierTrans

a) aus Politikersicht? Alles eine Frage des Willens, man könnte solche Leute viel härter an die Kandarre nehmen, was steuerliche und sozial-gesellschaftliche Verpflichtungen angeht. Wer da nicht mitziehen will, bekommt die gesamte Härte des Staates und neuer Gesetzesreformen zu spüren, u.a. mit Verstaatlichung von Betriebsvermögen auf Boden der Bundesrepublik und Beugehaft für jedes Familienmitglied, sollte es nochmals nach Deutschland einreisen. Also gesetzt des Falles man möchte da nicht mitmachen aus Sicht von z.B. Familie Porsche.
Weil ansonsten geht uns als Politik der Wähler in Richtung Rechtsfaschismus flöten

b) aus Sicht der Gewerkschaft? Die völlig verheerende, aus betriebswirtschaftlicher als auch aus ethischer Sicht, Lebensleistung vieler Top-Familien Deutschlands in den letzten 20 Jahren ist nicht mein Problem als Gewerkschaftsführer. Sie wollen es jetzt zu meinem Problem machen, indem sie Produktion und Engineering ins Ausland verlagern, den von dir schon angesprochenen Asset Change. Klar, theoretisch kann ich dagegen nichts machen. Praktisch benötige ich hier aber, um es mal mit deutlicheren Worten zu sagen als zuvor, nur ein neues Gewaltmonopol auf der Straße und im Umfeld der Werke. Beispiel auch untenstehend von Daimler. Ihr wollt unsere Jobs abbauen und die Flaggschiffe im Ausland bauen? Ohne mich als Gewerkschaftsführer, wir brennen euch eure Hallen nieder. Es gab Zeiten, da sind die Gewerkschaften aus Straßenkämpfen und Knüppeln entstanden. Ich befürchte, da müssen wir wieder hin. Gegenvorschläge, wie man diesem völlig außer Kontrolle geratenen asozialen Großkapitalismus in Deutschland auf Kosten der Menschen eindämmen will, also ohne dieses Gewaltmonopol, bin ich aber auch aufgeschlossen gegenüber.

Solche oder ähnliche Maßnahmen würde es brauchen, wenn wir hier eine AfD-Regierung(-sbeteiligung) nicht möchten.

Das Problem ist allerdings, dass außer der Linken keine Partei bereit ist, auch nur die kleinsten Schritte zu unternehmen, um das Problem der haarsträubenden Ungleichbehandlung innerhalb der Gesellschaft anzugehen. Es reicht den Politikern von CDU. Grünen und SPD eben aus, darauf hinzuweisen, dass sie Krankenschwestern, Altenpfleger oder Polizisten als "Leistungsträger" sähen. Damit müssen die dann aber auch zufrieden. Dass diese Leistungsträger einen höheren Durchschnittssteuersatz haben als Milliardäre, soll weiter so bleiben.


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