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Jetzt mal ganz neutral ohne Wertung (Politik)

Foreveralone, Dortmund, Montag, 09.03.2026, 17:32 (vor 3 Stunden, 29 Minuten) @ Pfostentreffer

Keine Ahnung. Allgemein ist leider "Fremdenhass" ein typischer menschlicher Zug. Wir mögen nix Fremdes, Unbekanntes. Das ist so irgendwie in uns drin. Durch Erziehung und vernünftiges Vorleben kann man das problemlos los werden, das gelingt auch vielen, aber am Ende des Tages ist es trotzdem etwas, was tief im Menschen steckt. Das sieht man in ausnahmslos jedem Land.


Ich glaube eher, dass das eine typisch deutsche (oder ggf. auch eine westeuropäische) Erzählung ist.

"Wir" sind nun einmal die Erfinder des Kolonialismus und des Rassismus, "wir" haben angefangen, Menschen in verschiedene Kategorien einzuteilen, und das steckt natürlich bis heute in unserer Kultur drin. Das heißt aber (natürlich!) nicht, dass das Teil des menschlichen Naturells wäre, und natürlich gibt es auch Kulturen, die nicht von sich aus andere Menschen als fremd klassifizieren.


Nunja, das haben "wir" halt nicht erfunden.


Doch, Kolonialismus und Rassismus sind europäische "Erfindungen". Als Beginn des Rassimus gilt heute der Antisemitismus gegen Muslime (ja, davon sind auch viele Semiten und entsprechend beschrieb das Wort "Antisemitsmus" bis zum Holocaust Diskriminierung von Juden und Muslimen/ vielleicht für dich persönlich ganz interessant) und Juden während der spanischen Inquisition sowie die Ankunft von Columbus in Amerika (bzw. vor allem natürlich die Behandlung und Abwertung der "Locals" vor Ort).

Der Verkauf der Ware "Mensch" existiert seit Menschengedenken. Kriege und Unterwerfungen übrigens auch.


Vom Verkauf der Ware Mensch hat auch niemand geschrieben, das wäre Sklaverei und Menschenhandel, nicht Rassismus und Kolonialismus. Abgefahren, wie man das "verwechseln" kann.

Aber ich kann dich beruhigen, auch die Sklaverei gilt als europäische Erfindung. Auch der Name "Slave" kommt daher, da Sklaven früher häufig "Slawen" waren. Grundlage für das Sklaventum ist natürlich ein Verständnis für so etwas wie "Eigentum" - ebenfalls europäisch. Da kommen "wir" also nicht raus, ganz egal, wie sehr es der eigenen Weltsicht widerspricht.

Den Sklavenhandel gab es also schon lange, aber erst durch den (europäischen) Rassismus in der Form, an die Menschen heute denken. Was übrigens ein grosser Erfolg der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung ist, dass viele Leute heute zuerst daran denken.

Da müssen schon riesige geschichtliche Bildungslücken vorhanden sein, dass man glaubt, der Sklavenhandel hat in Afrika begonnen. Oder eben sehr böse Absichten. The choice is yours.

Und der transatlantische Sklavenhandel hat auch davon profitiert, dass afrikanische Stämme da mitgemacht haben.


Puh. Afrikanische Stämme soso. Als wir eine wirkliche Ahnung von Afrika bekommen haben, war Sklavenhandel schon längst normal in Europa. Keine Anhnung also, was das "Argument" soll. Mir natürlich bewusst: Victim blaming zur Schuldabwehr ist in deinen Kreisen sehr beliebt, schon klar. Aber trotzdem puh.

Juden haben auch beim Holocaust mitgemacht, es gab sogar einen eigenen Ausdruck dafür. Möchtest Du - entsprechend deiner Aussage zu afrikanischen Stämmen - auch unsere Schuld am Holocaust relativieren oder überlegst du dir dein Argument nochmal?

Gleiches gilt übrigens auch für Fremdenhass. Der ist so alt wie die Menschheit selbst.


Natürlich stimmt das überhaupt nicht und mir ist es komplett schleierhaft, wie man auf so einen Quatsch kommt (oh wait doch, ich weiss es).

Allein deswegen schon nicht, weil die Menschen bis vor 12'000 Jahren noch nicht sesshaft waren und entsprechend immer "fremd". Bzw. "heimisch" ein noch nicht existentes Konzept war. Neben sehr sehr sehr sehr sehr sehr sehr vielen anderen historischen Gründen.

Zusammenfassend kann man mit Recht behaupten, dass dein Post voller Fake News und wie üblich vor whatabouttism und falscher Schuldrelativierung (und damit gleichzeitig natürlich falsche Schuldzuweisung) nur so tropft. Kein einziger Satz ist inhaltlich korrekt oder gibt das vollständige Bild wider. Aus welchem Grund du sowas ständig postest, weisst wie immer nur du (vielleicht noch Ulf Poschardt:-)


Deine Art der Diskussion und emotionale Aufgeregtheit bei dem Thema ist wirklich gelinde gesagt, mega unsymptahisch und ich bin mit Marc sehr selten einer Meinung.


Danke für dein offenes Feedback, schade das du nicht auf den Inhalt ein gehst und rein meine "performance" bewertest, aber gut.

Deine ständige Wiederholung rechtsextremer Narrative und ständige Diskreditierung von allem sinnvollen finde ich übrigens auch nicht so toll. So ist es, Menschen sind halt verschieden.

Wenn Rechte von dem unsäglichen Wort "Schuldkult" sprechen, bist du leider ein negatives, aber offensichtlich zutreffendes Beispiel und mit ein Grund warum Politik hier nur noch in Einzelfällen diskutiert wird.


Wow, da fällt es mir wahrlich schwer, in diesem Kontext Wort zu zu finden.

Der Rechte, der davon redet, bist dann in diesem Fall wohl du wenn ich das kurz bemerken darf, wenn du dieses Wort Ernst nimmst und auch noch verbreitest.

Ich nehme dieses Wort nicht ernst, weil es in erster Linie zur Diskreditierung für Verantwortung mit der eigenen Geschichte und Gechichts-Revisionismus verwendet wird.
Deswegen habe ich das auch in Klammern gesetzt. Es gibtaber durchaus Auswüchse, die weit darüber hinaus gehen.

Du kannst die "Fakten" auch nüchterner vortragen, aber so macht das überhaupt keinen Spaß mit dir einen Diskurs anzugfangen, weil du emotional völlig befangen bist.


Dsa könnte ich in Anbetracht meines Gesprächspartners macht das aber keinen Sinn.

Und again, danke fürs Feedback, welches ich voll unterstreiche und dem ich mich in diesem Punkt voll anschliesse. Diese Art der Diskussion hat Marc entsprechend relativ exklusiv bei mir. Feuer mit Feuer und so.

Nachdem du jetzt mehrfach Feedback an mich gegeben hast nehme ich mir auch mal ein Feedback an dich heraus: Geh doch mal auf den tatsächich geschrieben Inhalt ein und nicht nur auf das, was dein kopf daraus macht, dreh den Leuten nicht das Wort im Mund um und versuch mal Dinge etwas länger zu durchdenken als nur die erste Antwort, die deine Emotion dir bietet, zu nutzen. Dann macht es mit dir vielleicht auch mal Spass.


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