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Und täglich grüßt das Murmeltier... (BVB)

istar, Dienstag, 25.02.2025, 20:52 (vor 351 Tagen) @ uwelito

Nachdem der Vorwurf, das Argument sei vorgeschoben nun entkräftet ist, stellt sich mir nur noch die Frage ob man vielleicht darüber diskutieren kann, ob verschiedene höhere Ämter beim BVB als Verein, es diesen Personen dann verbieten als einzelne Person aktiv Wahlkampf für ihre Partei zu machen, da man diese Personen doch stark mit dem BVB verbindet.


Das ist sicherlich etwas, worüber man reden und diskutieren sollte. Man müsste festlegen, was "höhere Ämter" sind und man müsste festlegen, ob es sich dabei wirklich nur um "akviten Wahlkampf für eine Partei" handeln darf oder ob ganz grundsätzlich parteipolitisch bestzte Themen dann für BVB Vertreter nicht zulässig sind, weil eine Trennung zwischen BVB-Amt und Privatperson im Grunde ja nie möglich ist (also selbst, wenn man eben darauf achten würde jedes BVB Symbol etc auszusparen). Im Grunde müsste man schon auch überlegen, ob ein Parteiamt oder die aktive Anwesenheit bei von Parteien initiierten Dingen (und sei es nur ein Parteitag) noch möglich sein sollte oder ob nicht gefordert ist, da einfach eine Entscheidung treffen zu müssen.

Der Nachteil wäre natürlich, dass man bei ohnehin nur schwieriger Findung von geeigneten Personen für "höhere BVB Ämter" (und ich finde das müsste dann schon auch Aufsichts- oder Wirtschaftsrat, Abteilungsleitungen (KGaA und eV), Direktoren umfassen und nicht nur Geschäftsführer und Vereinsvorstand), einen wohl noch engeren Personenkreis bekäme, der diese überwiegenden ja Ehrenämter ausfüllt.

Eine strenge Neutralität der Personen im Rahmen des Grundwertekodex des eV (also natürlich kann man noch Statements abgeben wie zuletzt "Wählt um Demokratie und Freiheit zu schützen") hätte selbstredend den Reiz, dass wir die heuzutage starken gesellschaftlichen und politischen Spannungen, die zunehmend unvereinbarer für viele zu werden scheinen, aus dem Verein (und damit ist eV und KGaA gemeint, die einfach eine Person sind für mich) weghalten könnte. Oder dies zumindest versuchen würde. So dass der BVB, wie in der Vergangenheit durchaus ja immer geben, eben doch fast alle unter seinem Dach vereinen könnte, trotz mancherlei unterschiedlicher Meinungen (also Herr Rauball und Herr Watzke z.B. standen sich politisch nun nicht zwingend sehr nah. Herr Heinemann hatte politisch mit Gerd Niebaum wenig gemein usw. usf.).

Andererseits könnte man sagen, dass es nur eine künstliche Erschaffung von etwas wäre, was es in der Realität gar nicht gibt.

MFG
Phil


Sich politisch zu engagieren ist das Recht von jedem Bürger. Woher kommt eigentlich diese Hybris, nur weil jemand für Borussia Dortmund arbeitet, sollte das untersagt werden


Es ist echt nervig wie immer wieder bewusst oder unbewusst der zentrale Kritikpunkt verwässert wird. Es geht nicht um politisches Engagement, sondern um parteipolitischen Wahlkampf. Dabei setzen Personen ihren hohen Bekanntheitsgrad ein, den sie zum großen Teil dem BVB zu verdanken haben. Wäre z.B. Weidenfeller nicht beim BVB, glaubst Du die CDU würde auch nur eine Wahlwerbung mit ihm produzieren?

Parteipolitik, auch zu gegebener Zeit Wahlkampf, ist politisches Engagement.
Und Weidenfeller war ein guter Torwart, deshalb ist er zum BVB gekommen. Soll er sich jetzt entschuldigen, weil er dadurch einen gewissen Bekanntheitsgrad hat?
Als ob da ehrenhalber eine Medaille verliehen worden wäre, aus der sich das Recht ableitet an Jedermann, ihm in sein Leben reinzuquatschen.


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