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Neu auf schwatzgelb.de: Jürgen Klopp zu Red Bull: Entkultet (BVB)

Phil, Donnerstag, 10.10.2024, 13:29 (vor 492 Tagen) @ Alones

Klopp wollte anscheinend bereits 2014 zu Man City wechseln und hat bei uns um seine Vertragsauflösung gebeten. Das wird hier gerne vergessen.

Es war eher Manchester United. Was offenbar du vergessen hast ;-)

Und es waren eher gemeinsame Gespräche, die dann geführt wurden, ob es mit "ihm selbst" beim BVB noch funktionieren würde und ob er nach der Reise 08-13 noch die Kraft und Energie hatte, wieder etwas aufzubauen (im vollen Wissen, dass die Mögichkeiten immer eingeschränkt bleiben würden).

Deshalb frage ich mich schon, wieso er nun großartig an Glaubwürdigkeit verloren haben sollte?

Weil das zweierlei Dinge sind? Was hat ein etwaiger "Wechselwunsch" 2014 zu Manchester United mit diesem Engagement bei Red Bull nun zu tun?

Und natürlich immer sein Aufritt vor einigen Wochen hier eingepreist, als er reihenweise Menschen in den Armen lag (also rund um dieses Spiel), von denen er genau wusste, wie die dazu stehen. Und der Vertrag war da wohl schon lange Unterschrieben beim Red Bull Konzern.

Es war doch im Grunde genommen nur ein gewaltiger Zufall, dass er bei uns danach bei Liverpool gelandet ist. Genauso gut hätte er bei den Bayern und dann bei Man City landen können.

Was du alles so weißt :-) Also Manchester City ist natürlich richtig. Zum FC Bayern wäre er wol niemals gegangen als Trainer.

So ist dann halt der falsche Eindruck entstanden, dass er irgendwie jemand ist, der unbedingt einen Malocherclub braucht, der in der Scheiße steckt, um erfolgreich zu sein und sich wohl zu fühlen.

So tief steckte Liverpool nun auch nicht "in der Scheiße" damals. Aber ja, dies gehört schon zu seiner Erzählung und er hat dieses Bild auch gepflegt oder propagiert. Da hast du Recht.

Dabei hat er nie so getickt. Klopp hat in erster Linie immer das getan, was für seine Karriere am besten war. Und daran ist auch nichts auszusetzen. Und was sein Denkmal angeht... Spätestens 2026, wenn er vom Bundesnager übernimmt, dürfte das alles wieder vergessen sein und ganz Deutschland wird dem Bundeskloppo zu Füßen liegen - auch in Dortmund.

Letzteres wird so nicht sein. Jedenfalls nicht in größeren und relevanten Teilen der BVB Anhängerschaft. Dessen bin ich mir Recht sicher, wenn ich mal so die Reaktionen in meinem Netzwerken rund um den BVB betrachte. Klopp wird hier immer als großer Trainer und Persönlichkeit in ERinnerung bleiben. So wie Hitzfeld auch. Aber mehr auch nicht.

Am Dienstag war sein Status aber noch deutlich darüber verortet. Und in 50 Jahren hätten sich wohl Fanklubs nach ihm benannt und Ultras sein Gesicht auf Fahnen gedruckt. Das ist vorbei und diese "Legende" wird auch hier nicht mehr entstehen oder weitergetragen werden. Dafür ist dieser Bruch zu groß. Und Bundestrainer? Wie viele Vereinsfußballfans (nun nicht nur in Dortmund) juckt das noch so wirklich? UNd wieso sollte das ein dann jahrelanger höchster Red Bull Repräsentant (und 5 Jahren hat er ja erstmal dort unterschrieben. Und Nagelsamnn macht ja minunmun noch 2 Jahre) daran noch etwas ändern?

MFG
PHil


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