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Neu auf schwatzgelb.de: Jürgen Klopp zu Red Bull: Entkultet (BVB)

burz, Lünen, Donnerstag, 10.10.2024, 11:14 (vor 493 Tagen) @ koom

Aber im Grunde ist es auch egal. Man kotzt sich jetzt ne Zeit aus. Ihn wird es nicht interessieren. Und für mich z. B. ist der Stecker zu diesem ganzen Business ein Stück weiter gezogen.


Das ist einerseits traurig, aber sehr verständlich und unterm Strich ne gute Sache. Fußball ist ein Business. Es werden Millionen und Milliarden verschoben, zum Nutzen einiger weniger. Es ist kein Volkssport mehr, es ist eine Karriere und Wirtschaftszweig, politisches Mittel für Macht.

Darf ich dann die Frage stellen, was Dich hier veranlasst, sehr rege an Diskussionen wie diesen teilzunehmen? Bei mir ist es definitiv der Glaube, dass der BVB ein besonderer Club ist. Und damit meine ich eben auch einige Protagonisten, die unseren Club sportlich mehr oder weniger lange begleitet haben.

Jürgen Klopp hat nach meiner Erinnerung erst kürzlich den Vergleich von Mainz, Dortmund und Liverpool mit dem dreier Kinder angestellt. Man liebe seine Kinder alle gleich. Nun hat er also ein viertes Kind bekommen, das mindestens von den ersten beiden Kindern nicht geliebt und teils gehasst wird. Um im Bilde zu bleiben, wird er damit leben, dass diese 2 Kinder die Beziehung zu ihm beenden werden. Ihm ist das offensichtlich total egal. Dennoch hat er erst vor kurzem dieses Bild erst erschaffen. Warum?

Nun reden hier alle davon, dass es im Fußball nur um Geld geht. Trifft das denn tatsächlich auf Leute wie Lars Ricken oder Michael Zorc zu? Ist Jürgen Klopp also der letzte Beweis dafür, dass jeder, wirklich jeder Protagonist im Fußball ausschließlich geldorientiert ist oder ausschließlich seinen eigenen Karriereplan mit "spannenden Projekten" verfolgt. Sorry, das glaube ich eben immer noch nicht. Leider wurde ich bei Jürgen Klopp eines Besseren belehrt. Aber dass dieses Business bei den Protagonisten ausschließlich individuelle Interessen befriedigt will ich immer noch nicht glauben.

Ein Stück weit ist das halt der Moment, wie wenn man merkt, dass der Weihnachtsmann immer der Papa war, Wrestling fake und der Lieblingsschauspieler kein cooler Badass, sondern eine extremistische Hohlbratze ist, die kleine Kinder ißt.

Mit der heutigen Spielergeneration habe ich eh schon abgeschlossen. Klopp war immer irgendwie eine Konstante, wo man gesagt hat 'Jo, der ist anders'.


DAs witzige ist: Klopp war und ist und bleibt "anders". Er war nie ein Gott, er war immer ein Fußballfanatiker. Aber Fußball war für ihn Sport. Nicht die Show. Dafür hatte er einfach nur ein Talent, sich mühelos zu bewegen. Aber angetrieben hat ihn schon immer das Spiel. Sehr viele Leute haben ihn einfach nur zum Fußball-Jesus gemacht, weil er so charismatisch war, weil er nie schlecht über ander redete, weil sein Fußball Spaß machte.


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