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Neu auf schwatzgelb.de: Jürgen Klopp zu Red Bull: Entkultet (BVB)

burz, Lünen, Donnerstag, 10.10.2024, 12:45 (vor 493 Tagen) @ markus93

Volltreffer oder warum?


Ob Du Dich beim Vergleich mit kleinen Kindern einschließt oder nicht, sollte an der Stelle egal sein. Und dieser Vergleich hat an dieser Stelle auch wenig zu suchen.


Danke erstmal das du die Diskussion führen möchtest, ich finde den Vergleich ehrlich gesagt nicht wirklich schlimm und soll auch mit einem Augenzwinkern zu lesen sein. Wenn das andere Leute anders sehen dürfen sie das selbstverständlich.

Jürgen Klopp hat immer zu verstehen gegeben, dass er sich voll mit seinen Vereinen identifiziert. Man kann auch bis heute sagen, dass seine Nahbarkeit einer von vielen positiven Aspekten des Ganzen war. Dadurch hatte man aber eben auch den Eindruck, dass er sich mit dem Selbstverständnis des Fanlebens von Traditionsvereinen identifizieren konnte. Hier werden jedem zig Beispiele einfallen, was ich damit meine.


Aber nur weil er jetzt zu der Plörre wechselt heißt das doch nicht das er sich nicht ehrlich mit dem BVB (oder Pool oder Mainz) identifiziert hat. Wenn du mir jetzt Beispiele bringst wo er explizit Red Bull kritisiert dann ändere ich hier auch meine Meinung.
Und da ja gerne Leute Vereine und Funktionäre mit Beziehungen vergleichen: Wenn du 7 Jahre eine Beziehung geführt hast dann Schluss machst weil beide merken passt nicht mehr irgendwann ne neue Liebe findest, hast du dann die erste Freundin 7 Jahre lang verarscht und belogen und hast sie eigentlich nie geliebt? Ich würde sagen das würde keiner behaupten.

Und natürlich hat er uns dann verarscht, wenn diese Identifikation dann keineswegs so exklusiv war, wie man es nach all den Sympathiebekundungen glauben konnte.


Das die Liebe nicht exklusiv war hätte man schon sehen können bevor er überhaupt bei uns angefangen hat, nämlich bei seinem Abschied in Mainz, spätestens aber als er uns mit Pool in letzter Sekunde aus der Europa League geworfen hat und er ausgelassen darüber gejubelt hat.

Ich würde behaupten, dass annähernd niemand hier beim BVB eine exklusive Liebe erwartet hat. Wer hat ihm denn den Wechsel zu Liverpool übel genommen? Im Gegenteil. Der Wechsel war vermeintlich eine logische Fortführung seines bisherigen Wirkens. Vielleicht ist er nur zufällig bei Liverpool und nicht bei City gelandet. Dann wäre der Wechsel zu RB sicher erwartbarer gewesen. So oder so wird ihm klar sein, dass sein Wechsel zu RB der größtmöglichen Enttäuschung gleichkommt, die er in traditionellen Fanlagern auslösen konnte. Eben auch in Mainz.

Wie auch immer sein Lebenslauf zustande gekommen ist. Kurz vor der Rente hätte er alle Möglichkeiten gehabt, diesen Lebenslauf ohne große Kompromisse abzurunden. Man sieht aber eben, dass ihm diese spannende Projekt mehr wert ist, als die Sympathie von Millionen von Fußballfans.


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