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Ach übrigens,.... (Spieltage)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 12.11.2023, 12:42 (vor 795 Tagen) @ SebWagn

...in genau 14 Tagen kann man dem Sonnenkönig seine Verfehlungen vorwerfen. Da findet nämlich die Mitgliederversammlung statt. Bin mal gespannt, ob jemand den Mut hat, ihm die Vorhaltungen persönlich mitzuteilen.

:-)

Gruß

CHS


Außer Pfiffen für die Mannschaft in 3 der letzten 5 Versammlungen ist nicht viel zu erwarten. Ist doch auch so im Stadion. Wenn ich sage, der Fisch stinkt vom Kopf, dann wirst du als Nestbeschmutzer angesehen.
Selbst die Aktionäre machen das Maul nicht auf. Aber die könnten ja richtig Geld verlieren oder haben die schon, und bei Geld hört die Freundschaft auf, aber denkste….


Das ist aber natürlich auch ein Schildbürgerstreich, weil was soll sich dadurch ändern?
Genau so, wenn man bei der Betriebsversammlung des Mutterkonzerns ans Mikro geht und die Vorstandsvertreter rundmacht, weil sie schon wieder 500 Leute abbauen wollen, obwohl doch das operative EBIT um x% gestiegen ist. Die grinsen solche "ans-Mikrofon-Geher" dann süffisant von ihrer Kanzel aus an und denken sich "Das Proletenpack da unten" und lesen dann die von der Assistentin vorgetippte, politisch korrekte Antwort vor, egal wie klug die gestellte Frage war.


Kritik ist aber nur wirklich standhaft, wenn man auch versucht sie diejenigen persönlich vorzutragen, die es betrifft.
Bei der Mitgliederversammlung kann man dann mal zeigen ob man die eigene Meinung öffentlich vertritt oder nur im Internet.

Immer nur in den Raum-> Internet hinein was zu posten, Leute zu kritisieren ohne ihnen das persönlich zu sagen oder in ihrer Anwesenheit, kann man auch nicht als nützlich ansehen.

Weit entfernt übrigens vom Schildbürgerstreich, da
es keine dumme Handlung wäre, dessen Zweck komplett verfehlt wird.


Doch, weil der Zweck, etwas an der Vereinsführung personell zu verändern, glasklar nicht eintreten wird. Die Kritik ist hinlänglich bekannt im Vereins- und Stadtumfeld. Dazu benötigt es keinen Helden, der vors Mikro tritt.

Öffentlich seine Kritik zu äußern und es zu versuchen ist nie falsch benötigt aber Mut.

Hätten Leute, auch z.B. wie der Michael Ott (Katar Kritik, Bayern Mitgliederversammlung) es nie versucht mit ihrer Meinung Öffentlichkeit und Kontroverse Diskussion zu führen, würde sich manches nie ändern


Das hat sich lediglich geändert, weil das Herrscherhaus in Katar die Zusammenarbeit beenden wollte. Hintergrund sind mannigfaltige politische Aspekte. Nicht, weil irgendwelche Fans, die von Uli und Rummelfliege eh nur als Proletengesocks angesehen werden, sich dagegen stark gemacht haben. Die Kohle hätte der FCB sehr gerne weiter mitgenommen.


Du verfehlst den Puntk, dass Katar bzw der Emir aufgrund der großen Unruhe und Kritik im Bayern Umfeld sein Engagement beendet hat. Es war ihnen zu viel öffentliche Aufmerksamkeit und Unruhe.
Dazu hat Ott mit seinem medienwirksamen Auftritt auch gesorgt.

https://www.fr.de/sport/fussball/katar-trennung-zwischen-fc-bayern-qatar-airways-emir-92371164.html


Absolut nicht, die gab's von Beginn an, das ist ja nichts neues für die Partnerschaft und war allen von Tag 1 an klar. Die Stein des Anstoßes aus Katar-Sicht ist viel tiefgreifender und größer.

https://www.deutschlandfunk.de/bayern-muenchen-katar-100.html

- langweiliges Produkt Bundesliga
- Auftritt der N11 in Katar, insbesondere einiger Bayern-Spieler
- allgemeine Haltung der deutschen Gesellschaft gegenüber Katar (alle Punkte konnte man vor einiger Zeit in der SZ im Detail nachlesen)


Das kommt alles dazu, unbestritten, aber ohne Fans die sich öffentlich so klar positioniert hätten und wie Ott der Kritik auch ein Gesicht gegeben haben, wäre vieles nicht passiert.

Der Anteil den er mit seinem Auftritt bei der Mitgliederversammlung hatte ist im Rückblick jedenfalls hoch anzusehen, er hat seiner Kritik öffentlich Nachdruck gegeben und das hat mit den anderen Punkten dazu geführt dass Katar heute Geschichte ist in München.

Dem Mann gebührt großer Respekt, wie Uli ihn angeraunzt hat beim Vorbeigehen, sagt alles. Er wird sich keine Freunde gemacht haben bei der Vereinsführung.
Aber die Wirkung ist ja eher umgekehrt. Die nörgelnden Fans waren das kleinere Übel. Die elementaren Faktoren bei den Kataris für einen Ausstieg waren ganz eindeutig das unverkaufbar gewordene Produkt Bundesliga (zumindest für Spitzen-Investoren) als auch der große Unmut in Katar über Deutschland seit der WM.


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