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Wenn der Wunsch Vater des Gedanken ist (Spieltage)

CHS, Lünen / Dortmund, Sonntag, 12.11.2023, 11:17 (vor 796 Tagen) @ FourrierTrans

Die Partie gegen Newcastle muss man vernünftig einordnen. Der Club steht aktuell auf Platz 7, nach Ende des Spieltags möglicherweise auch auf Platz 8 oder 9. Tendenz fallend. Die Truppe ist mit Geld aber ohne Sinn und Verstand wild zusammengewürfelt worden.

Ähm, das Problem ist nicht der Kader, sondern deren Verletzugssorgen. Die haben ähnlich viele Ausfälle wie unsere zweite Mannschaft und am Samstag kam noch jemand dazu. Wenn dir ständig 10 Spieler (viele Stammspieler) fehlen, gibt es dann auch diese Probleme in der Liga.

Man sieht mMn ganz klar, dass mit dem Abgang von Jürgen Klopp das gesamte Erfolgsgebilde in sich zusammengebrochen ist. Der Verein hält sich sportlich über Wasser mit der Kohle aus der Klopp-Zeit und einigen guten Fängen, die man für viel Geld verkaufen konnte. Das reicht für die ersten drei Plätze in der BuLi (aber auch nur da).

Das Erfolgsgebilde hatte schon damals in seiner letzten Saison Risse. Übrigens, nach Klopp gab es noch zwei Titel, diverse Endspielteilnahmen und häufige zweite Plätze. Und das trotz den Megaangriff der Bayern nach der Blamage 2012. Anscheinend ist das Verwalten doch recht erfolgreich.

Erstes Stirnrunzeln, dass hier etwas seltsam ist, hatten viele schon mit Rückholaktionen von Mario Götze, für sehr viel Geld und illustrem Gehalt, ohne nenneswerte sportliche Leistung beim vorherigen Arbeitgeber.

Das war natürlich ein Fehler, noch größer war es, dem damaligen Trainer damals fast alle seine Wünsche zu erfüllen (Schürrle, Park, Toprak). Das war im Endeffekt teurer als Götze, oder (vor allem, hätte man alle Wünsche erfüllt und nicht Bartra geholt)?

Daher sollte man, finde ich, nicht auf die Mannschaft draufhauen. Sie kann nicht besser, sie weiß nicht, was, wie, wo. Sie wird nicht geführt, weder auf dem Platz, noch daneben.

Interessante Aussage.

"Wer sich selbst nicht zu führen versteht, kann auch andere nicht führen", hat Herrhausen mal gesagt. Spätestens seit dem Götze-Transfer, war mir persönlich klar, dass beim BVB ganz extrem nach den persönlichen Befindlichkeiten einiger weniger gehandelt wird. Sowas geht nie gut auf Dauer.

Ähm, wird ein Verein nicht immer nach den Befindlichkeiten einiger weniger geführt? Aber wenn man Götze aufführt, sollte man aber nicht vergessen, dass es eben auch andere Wechsel gab. Nur ist es halt so, die letzten Wechsel bleiben eher in Erinnerung als die guten. Und die schlechten Wechsel wo anders fallen weniger auf als die eigenen.

Gruß

CHS


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