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Der Sonnenkönig aus dem Sauerland trägt die Verantwortung für den schleichenden Niedergang (Spieltage)

Kutte92, Münster, Sonntag, 12.11.2023, 08:54 (vor 795 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Das Spiel gestern war der Tiefpunkt einer jahrelangen Negativentwicklung bei Borussia Dortmund. Und dieser schleichende Niedergang ist zentral verknüpft mit der Person Aki Watzke.

Was die sportliche Kompetenz betrifft, ist Watzke sprichwörtlich ein Dilettant. Und genauso wird der BVB seit Jahren geführt. Nur ist Borussia Dortmund eben nicht Rot-Weiß Erlinghausen.

Seit den Klopp-Jahren glaubt Watzke, dass er tatsächlich über genügend Sachverstand verfügt, um in zentralen Fragen des sportlichen Bereichs nicht nur mitzureden, sondern auch zu entscheiden. Er hat ja selbst betont, dass er "nach all den Jahren" schon wisse, wer ein guter Trainer oder ein guter Spieler ist.

Er hätte mal bei den Zahlen bleiben sollen.

Das Problem ist, dass niemand da ist, der ihm das mal sagt oder überhaupt widerspricht. Watzke hat sich im Laufe der Jahre nur noch mit Ja-Sagern umgeben. Einer davon ist ein fürstlich entlohnter "Berater", von dem bis heute niemand weiß, was er eigentlich macht. Betrachtet man die sportliche Entwicklung, dann muss man hinter den Mehrwert Sammers ein großes Fragezeichen machen.

Sportdirektor und Trainer sind Novizen, die sich öffentlich in den immer gleichen Phrasen und Scheißhausparolen verlieren. Edin Terzic wirkt inzwischen einfach nur überfordert.

Wir haben den mit Abstand zweitteuersten Kader der Bundesliga. Die Wahrheit ist aber auch: Das ist die schlechteste BVB-Mannschaft seit vielen, vielen Jahren. Völlig planlos zusammengestellt. Die Transferphase im Sommer war ein Offenbarungseid. 30 Millionen für den "Königstransfer" Nmecha? Wow!

Wir sind gestern vom VfB Stuttgart vorgeführt worden, das kann man nicht anders beschreiben. Das Spiel hätte auch 7:0 ausgehen können. Und vielleicht wäre das auch besser gewesen.

Am Ende führt aber alles zurück zu Watzke. Ich musste gestern nochmal an den unwürdigen und niveaulosen Rauswurf von Marco Rose denken. Da holt man den "absoluten Wunschtrainer" für eine Ablöse von fünf Millionen (!) Euro, nur um ihn dann nach nur einer Saison (als souveräner Vizemeister mit 69 Punkten) wieder vor die Tür zu setzen.

Klar - international und im DFB-Pokal war mies in dieser Saison, aber es war jetzt auch nicht so, dass Rose auf ganzer Linie versagt hätte. Und das mit einem Kader, in dem Schulz und Hazard vor der Saison als Top-Transfers gefeiert wurden.

Allerdings hatte Rose nach der Saison die Eier, mal ganz klar auf strukturelle Probleme im Club und die offensichtlichen Schwachstellen des Kaders hinzuweisen. Da hat mal jemand von außen den Finger in die Wunde gelegt. Das war in der großen Watzke-Harmoniesoße aber nicht erwünscht. Und zack, sitzt Edin wieder auf der Trainerbank. Wie in der Kreisliga. Ist ja offenbar auch egal.

Ich hätte es gerne mal gesehen, wenn man Marco Rose beim BVB ein paar Jahre Zeit gegeben hätte. Nun ja.

Hat übrigens jemand das längere Watzke-Interview bei Sky gesehen vor dem Spiel gegen Bayern? Wie er da so eingefallen saß und über seine guten Freunde "Uli und Kalle" sprach; da wirkte er teilweise echt wie ein verwirrter, alter Mann.

Es müsste wirklich mal jemand sagen: Aki, lass mal gut sein jetzt.


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