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BVB erhöht die Dauerkartenpreise (BVB)

stfn84, Köln, Mittwoch, 07.06.2023, 14:00 (vor 1162 Tagen) @ Sascha

Ich finde die grundsätzlich von Dir gewählte Verquickung der Profigehälter und der Entwicklung der DK-Preise schlichtweg für nicht richtig.

Auch wenn ich am liebsten auch weiterhin nur 180 Euro für meine Süd DK zahlen würde, ist es für mich nachvollziehbar und akzeptabel, dass ich nun eben mehr zahlen muss. Die jährlichen Steigerungsraten sind in meinen Augen und für mich persönlich zwar "ärgerlich", aber ich kann es auch im Vergleich zu anderen Clubs (Union verlangte 2022/2023 etwa 220 Euro für die Stehplatz Dauerkarte) eben nachvollziehen und für mich akzeptieren. Könnte ich das nicht, wäre ich gezwungen die DK abzugeben. Wäre scheisse, aber da ist der Fußball oder der BVB ja nun nicht atypisch unterwegs. Ich kann mir leider auch keine schöne Villa in Köln leisten, aber so be it. Und auch wenn mein Konsum des BVB nicht vergleichbar mit dem Kauf eines T-Shirts ist, kann ich es nicht nur zu meinen Gunsten auslegen.

Der BVB wirbt mit uns Fans, insbesondere der Süd und den Ultras.
Aber das führt ja dann nicht zu dem Umkehrschluss, dass die DK deshalb verschleudert werden muss oder das Preisniveau einfach eingefroren wird.

Andere Entwicklungen des modernen Fußballs dann mit der Preissetzung der DK zu verquicken ist mE genauso wie beim Investoren-Ding dann einfach Quatsch. Wenn der BVB nun zum weißen Ritter werden soll, bitte. Kannst Du so sehen. Du wirst aber dann auch akzeptieren müssen, dass es offensichtlich genügend anderen Leuten da anders geht in der Wahrnehmung. Ich glaube Niemand jubelt hier über die Preiserhöhung. Aber ich nehme es zumindest im Forum so wahr, dass Viele diese Entwicklung zumindest nachvollziehen können.

Der BVB passt seine Fixgehälter an. Das heißt aber nicht zwingend, dass der Etat sinkt sondern lediglich, dass es kein Anreiz sein darf hier seinen Vertrag auszusitzen (Bürki, Wolf, Schulz, Hazard, ...)
Natürlich könnte man auch grds. den Etat nach unten schrauben. Aber auch hier gilt, dass das womöglich gar nicht im Interesse der Eigentümer (Fans) ist. Das sollte man halt einfach berücksichtigen.

Davon abgesehen halte ich es eben für populistischen Nonsens zu sagen, dass die DK günstiger sein könnte wenn der alte Reus und der junge Moukoko nicht das Geld hinterhergeschmissen bekämen. Reus wäre schließlich auch für 3 Millionen Euro hiergeblieben. Moukoko bestimmt auch. Und wenn nicht, na gut. Dann hätten wir halt 10-20 Millionen Euro ausgeben und Moukoko ablösefrei ziehen lassen müssen. So what - nach mir die Sinnflut!

es schlichtweg albern zu argumentieren, dass man einfach nur Nico Schulz im Sommer 2019 (komplett andere Situation im Übrigen als heute) 2 oder 3 Millionen Euro weniger Grundgehalt hätte überweisen müssen


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