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+1 (BVB)

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:06 (vor 1165 Tagen) @ markus

Stimmt. Man muss grds. eigentlich keine Gewinne erwirtschaften, sondern kostendeckend arbeiten und dabei nach Möglichkeit erfolgreich bleiben.


Andererseits wurde genau diese Kausalkette oft genug bemüht, als durch Corona allen Clubs von jetzt auf gleich die Puste ausging.

In der Theorie ist wahrscheinlich gewünscht, dass die Profis maximal 2 Millionen Euro pro Jahr bekommen, die Kohle dafür bei Sponsoren (LG an SI) reingeholt wird und die Fans weiterhin zum Preis der 1990er Jahre ins Stadion kommen kann, während das Trikot für 49,95€ verkauft wird.

Kann man alles so sehen. Ist nur eben nicht sonderlich realistisch oder sachlich. Insbesondere wenn man es ausschließlich auf den BVB bezieht und weiß, dass Dinge wie ein Salary Cap gar nicht funktionieren.


Es ist nur dann realistisch, wenn man sich sportlich weiter nach unten orientiert. Denn die Reduktion der Spielergehälter bedeutet, dass gute Spieler mit höherer Wahrscheinlichkeit woanders unterschreiben und man mit höherer Wahrscheinlichkeit die Champions League verpasst.

Klar. Für das Geschäftsjahr 2021 lagen die Personalaufwendungen beim BVB bei rund 217 Millionen Eur. Auf Platz 3 lag Leipzig mit 168 Millionen und auf Platz 4 Bayer Leverkusen mit 134 Millionen.

Da ist überhaupt kein Potenzial, die Gehaltsaufwendungen um 5 bis 10 Millionen zu senken, ohne an sportlicher Substanz zu verlieren.


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