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BVB erhöht die Dauerkartenpreise (BVB)

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 07.06.2023, 11:39 (vor 1162 Tagen) @ stfn84
bearbeitet von Sascha, Mittwoch, 07.06.2023, 12:20

Und wo wäre dann das Problem, wenn es ja um die Klientel der Gutverdienenden geht?

Du strengst ja eher eine Neiddebatte (meine DK wird teurer damit Moukoko 6 Millionen Euro verdient) an und nimmst für Dich wahr, dass Du es besser weißt als die sportlich Verantwortlichen. Wenn Du in der Sache diskutieren wolltest, wäre doch mal Deine Meinung zu Alternativen interessant. Gibt es bessere Kriterien zur Bestimmung des Preises? Sollte die DK für die nächsten Jahre im Preis stabil bleiben? Wenn ja, wie soll es finanziert werden? Wie ist das bei anderen Clubs?

Was schreibe ich denn die ganze Zeit? Natürlich ist es möglich, die Kostenstruktur runterzufahren. Die von dir erwähnten "sportlichen Verantwortlichen" bestreiten das doch selber gar nicht und sprechen davon, dass der Kader verschlankt werden muss. Ebenso wie sie davon sprechen, dass die Gehälter gesenkt und leistungsabhängiger gestaltet werden müssen. Sprich: in den Vergangenheit ist eine Schere zwischen dem Ertrag aus dem sportlichen Bereich und den Aufwendungen dafür auseinander gegangen.

Wenn man die Gehaltsaufwendungen im Profibereich nur um 5 % senken kann, dann reden wir über 9 Millionen Euro. Diesen Betrag bekommst du schon hin, indem du zwei Abgänge nicht mehr ersetzt. Geht das? Klar geht das. Im Saisonendspurt war Dahoud genau so wenig Teil des Kaders, wie es Schulz die ganze Saison über war. Die 5 % Senkung hat man schon, ohne die sportliche Substanz überhaupt anzugreifen. Allein mit diesem Betrag hätte man die monetären Beträge der Erhöhungen für die nächsten drei bis vier Jahre im Sack.

Wird man es tun? Nein. Man wird weiter um Inflationsraten erhöhen, damit die Durchschnittsgehälter weiter anheben - und gleichzeitig immer wieder anführen, wie weit die Bayern da doch entrückt sind. Am Ende finanzieren man zu höheren Kosten den Status Quo, den man auch mit einem geringeren Aufwand halten könnte. Dafür ist der Vorsprung in Sachen Gehaltsaufwendungen der Top 3 auf den Rest der Liga einfach immer noch zu groß.

Mit anderen Worten: es ist sinnfrei und unnötig.


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