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+1 (BVB)

MarkusH, Mittwoch, 07.06.2023, 12:11 (vor 1162 Tagen) @ Sascha

Stimmt. Man muss grds. eigentlich keine Gewinne erwirtschaften, sondern kostendeckend arbeiten und dabei nach Möglichkeit erfolgreich bleiben.


Andererseits wurde genau diese Kausalkette oft genug bemüht, als durch Corona allen Clubs von jetzt auf gleich die Puste ausging.

In der Theorie ist wahrscheinlich gewünscht, dass die Profis maximal 2 Millionen Euro pro Jahr bekommen, die Kohle dafür bei Sponsoren (LG an SI) reingeholt wird und die Fans weiterhin zum Preis der 1990er Jahre ins Stadion kommen kann, während das Trikot für 49,95€ verkauft wird.

Kann man alles so sehen. Ist nur eben nicht sonderlich realistisch oder sachlich. Insbesondere wenn man es ausschließlich auf den BVB bezieht und weiß, dass Dinge wie ein Salary Cap gar nicht funktionieren.


Es ist nur dann realistisch, wenn man sich sportlich weiter nach unten orientiert. Denn die Reduktion der Spielergehälter bedeutet, dass gute Spieler mit höherer Wahrscheinlichkeit woanders unterschreiben und man mit höherer Wahrscheinlichkeit die Champions League verpasst.


Klar. Für das Geschäftsjahr 2021 lagen die Personalaufwendungen beim BVB bei rund 217 Millionen Eur. Auf Platz 3 lag Leipzig mit 168 Millionen und auf Platz 4 Bayer Leverkusen mit 134 Millionen.

Da ist überhaupt kein Potenzial, die Gehaltsaufwendungen um 5 bis 10 Millionen zu senken, ohne an sportlicher Substanz zu verlieren.

Puh, wenn das einmal so einfach wäre... Das lässt sich von außen ganz einfach sagen, Bayer Leverkusen macht aus weniger mehr. Zorcs / Kehls Job ist denke ich nicht so einfach wie es von Außen erscheint. Es gab schon viele Neuzugänge die hier erst gefeiert und dann vom Hof gejagt wurden und die Schuld dann dem jeweiligen Manager zugeschoben wurde.
Zur Preissteigerung: Auch wenn der BVB eien anderen Warenkorb als die statistsiche Inflationsrate hat, etwertet sich der Euro auch für den BVB gleich schnell wie für alle anderen. Ich finde die Kritik hier überzogen und es bleibt bei jeden die Wahl das Spiel (leider auch Geschäftsmodell) Profifußball nicht mehr mitzuspielen und seine Tickets abzugeben.


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