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Auswärts falsche Herangehensweise gegen Top-Gegner ? (Spieltage)

Ulrich, Donnerstag, 06.04.2023, 13:41 (vor 1014 Tagen) @ Theo Retisch

Mal ein Vergleich der Herangehensweise vom BVB und Freiburg in München.

Freiburg hat die Bayern in Höhe der Mittellinie angelaufen.
So standen sie hinten einigermaßen kompakt und konnten trotzdem bei Ballbesitz versuchen ihre
Angriffe aufzubauen. Streich hat es selbst vor dem Spiel im Interview so erklärt.

Wir haben versucht die Bayern bereits weit in Ihrer Hälfte anzulaufen.
Somit ein Riesenloch zwischen unseren letzten Abwehrspielern und dem eigenen Tor.
Wird man überspielt hat der Gegner jede Menge Platz für Pässe in die Tiefe.

Wir sind nicht Freiburg. Das ist eine ganz andere Mannschaft. Schaut man einige Jahre zurück, dann ist der Club ein "Underdog". Schmaler Etat, ein preisgünstiger Kader. Deren Spielidee ist es seit langem, aus einer eher defensiven Grundhaltung heraus zu kontern. Das haben sie mittlerweile perfektioniert. Gewonnen haben sie vorgestern aber auch, weil die Bayern trotz drückender optischer Überlegenheit weitaus weniger konsequent gespielt haben als gegen uns. Motto "Reicht scho'!". Es hat nicht gereicht. Auch wegen Freiburger Spielglücks.

Wir haben gegen die Bayern zunächst gut mitgehalten. Dann haben wie das "Kacktor des Jahrzehnts" kassiert. Danach war Kobel stark verunsichert, dies hat sich auf das gesamte Team übertragen. Zudem klappte bei den Bayern plötzlich alles. Wären sie im Pokal genau so aufgetreten, dann wären sie jetzt eine Runde weiter.

Gegen Leipzig waren wir körperlich und geistig einfach zu langsam. Die haben unseren Spielern einige Male weit in unserer Hälfte Bälle abgenommen, weil wir nicht schnell genug waren. Unsere Spieler haben den Ball angenommen, überlegt, sind ein, zwei Schritte mit dem Ball gelaufen - und dann wurde er ihnen von einem Leipziger vom Fuß gespitzelt. Leipzig war deutlich wacher, sie sind sofort mit mehreren Leuten auf den ballführenden Spieler drauf gegangen, und dagegen haben wir kein Rezept gefunden.

Drei Viertel unserer Innenverteidigung waren komplett von der Rolle. Wolf hat vor allem defensiv einen völlig gebrauchten Tag erwischt. Süle hat nicht nur beim Tor der Leipziger Werner einfach laufen lassen, und bei Hummels stimmte so gut wie nichts. Dazu kam, dass die Fünferkette Leipzig deutlich besser liegt als die Viererkette.


Meiner Meinung nach stehen wir zu weit vorne, das ganze 20 Meter weiter zurück wäre kompakter.

Dann hätten uns die Leipziger noch weiter herein gedrängt.

Wir sind nicht die Top-Mannschaft, die vorne angreift und trotzdem hinten sicher steht.
Tore gegen uns fallen auswärts so seit Jahren.

Gestern wieder deutlich zu sehen.


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