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Baerbock für Lieferung schwerer Waffen (Politik)

Wickiborusse, Dortmund, Donnerstag, 14.04.2022, 00:30 (vor 1360 Tagen) @ Zoon

Ich gehe inzwischen immer deutlicher davon aus, dass ihr da ein totes Pferd reitet.

Wieso reite ICH ein totes Pferd? Die Zweifel, ob sich die Einweisung beim Leo so schnell machen lässt, hat der von Dir zuvor genannte Kronzeuge General Domroese in dem oben genannten Interview mit der WELT geäußert. Ich habe nur darauf hingewiesen.

Heute haben auch General Wittmann und Rheinmetall bestätigt, dass die Ausbildung nur kurze Zeit dauern würde (vorausgesetzt, es handelt sich um erfahrenes militärisches Personal. Diese Voraussetzung ist gegeben).

"Die Ausbildung"? Es geht nicht allein um Ausbildung (Problem beim Gepard) sondern auch um Zustand (Marder), Wartung (Marder), Versorgung mit Ersatzteilen (Marder) und leider auch um die vertretbare Verwaltung von Sicherheitslücken, die durch die Abgabe des Großgeräts für Deutschland bzw die NATO entstehen würden (Marder). Unterm Strich muss sich das BMVg überlegen, ob diese Lücken vertretbar sind, insb. die Ukrainer diese Geräte so lange sinnvoll einsetzen können, dass man diese Lücken noch rechtzeitig schließen kann (Panzerhaubitzen). Über all diese Probleme kann man natürlich hinweghuschen. In dem Interview mit der Welt fand ich lustig, dass man Domroese gebeten hat, nicht zu sehr in die Details zu gehen. Aber vom BMVg muss man schon erwarten können, dass es bei einer solchen Abwägung auch die Details berücksichtigt.

Domroese hat definitiv hinsichtlich des Marders darauf hingewiesen, dass eine Ausbildung zwei Wochen dauern würde. Hinsichtlich des Leos habe ich aktuell eine Erinnerungslücke. Aber egal. Wittmann hat jedenfalls auch zwei Wochen für den Leopard 1 für ausreichend gehalten, vorausgesetzt, es handele sich um kampferfahrene Panzersoldaten (Davon sollte die Ukraine genügend haben).
Zustand ist ein Problem. Klar. Liesse sich aber sicherlich über den Umweg Bundeswehr umschiffen. Gut, ich bin nicht der Erste, der darauf hingewiesen hat. Wartung und Versorgung wären sicherlich anders gelagerte Probleme, wobei Versorgung eher keines wäre. Ersatzteile lassen sich schnell über die Grenze bringen. Zur Wartung habe ich bereits einmal geschrieben, dass die Ukraine halt in Kauf nehmen müsste, dass von einer Zahl x gelieferter Marder halt für eine gewisse Zeit eine Zahl y ausfallen würde. Das wäre sicherlich eingepreist.
Deinen Vorbehalt der Sicherheit lasse ich gelten, wobei das m. E. nur für die Ausstattung mit Spike gelten dürfte. Den Rest sollten die Russen kennen. Aber nun gut, dieses Dilemma müssen wir beide nicht entscheiden.


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