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Evaluation durch externe professionelle Berater? (BVB)

Kris, Sonntag, 24.11.2019, 11:08 (vor 2474 Tagen) @ MKB

Alles Gute Punkte. Aber dazu müssten wir zunächst mal wissen.

Was ist das Ziel? Wo will der bvb hin? Für was möchte er stehen?

Ich denke für sowas ist die Vereinsführung noch nicht bereit. Schlichtweg benötigt man dazu entweder großen Mut sich selbst zu hinterfragen oder einem geht der arsch auf Grundes. Beides sehe ich noch nicht. Es fehlt eine klare leitkultur bzw Leitbild was sich am ist zustand orientiert und in Zwischenschritten angegangen wird.

Danke für deine Argumente. Wenn wir weiter so spielen, wird etwas geschehen müssen, denn ich sehe nicht, wie wir so die CL erreichen wollen. Die dann fehlenden Millionen werden schon wehtun: Spieler werden weg- bzw. nicht zu uns hinwollen und Geld fehlt dann zum Neueinkauf.
Mit der Installation von Berater Sammer, der wie ein Spezi von Watzke wirkt und in jedem Spiel mit ihm die Bank drückt, war ein Schritt in diese Richtung getan, vielleicht reicht das aber nicht, sonst wären wir schon weiter.

Es fehlt eine klare leitkultur bzw Leitbild was sich am ist zustand orientiert und in Zwischenschritten angegangen wird.

Zu diesem Thema habe ich nochmal einen Artikel vom März 2018 gefunden, in dem diese Aspekte und noch mehr schön zusammengefasst wurden. Man könnte auch sagen: Seit mindestens 1,5 Jahren hat sich in dieser Sache kaum was getan.

„Wer fegt die Scherben zusammen?“ vom März 2018.
https://www.schwatzgelb.de/artikel/2018/unsa-senf/wer-fegt-die-scherben-zusammen

Ein Leitbild muss auch von allen getragen werden, etwas zu dem sich alle verpflichten. War das unter Klopp nicht so, dass man sich – neben seinem Arbeitspapier – als Spieler bei Vertragsbeginn zu einem Kodex verpflichten musste, alles zu geben usw.?
Ich glaube, „Echte Liebe“ hat auch ausgedient, ist dafür auch zu schwammig und erreicht viele Spieler heute nicht mehr, da sie einen anderen Fokus haben.

Dabei können dann externe Mediatoren durchaus hilfreich sein. Aber so ein Programm muss aus dem Inneren kommen damit es trägt.

Wenn es so weitergeht, wird man sich vielleicht dazu gezwungen sehen, andere Schritte zu gehen als bisher. Ein Perspektivenwechsel durch professionellen Input von außen könnte dabei hilfreich sein, sich noch mehr zu professionalisieren. Mit „aus dem Inneren“ meinst du sicherlich die Chefetage. Diese ist mit verantwortlich für das, was zurzeit und schon länger nicht läuft.

Ich fände es schade, wenn man erst wartet, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist und Köpfe rollen (müssen). Vielleicht gibt es aber auch andere Mechanismen, die wir von außen nicht beurteilen können.
Wie gesagt, es ist nur ein Vorschlag, der mir spontan durch den Kopf ging.


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