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Die Ausnüchterung vom Fansein (BVB)

Phil, Dienstag, 24.09.2019, 09:41 (vor 2433 Tagen) @ Alones

Und trotzdem kommen am Ende dann solche Geschichten wie der Götze- oder Hummels-Transfer bei raus. Da frage ich mich schon, mit welchen Fans sich der BVB-Chef sich so alles unterhält. Diese Spaltung der Fanszene (wenn man es denn so nennen möchte) wird von der Vereinsführung doch selbst aktiv vorangetrieben.

Wie Sascha dir antwortet. Fans sind nicht im Management mit einer Stimme vertreten. Aber man kauft nicht einfach Mario Götze zurück. Man hat es vor, geht den Plan an und dann spricht man eben auch mit Menschen aus der Fanszene, um Meinungen dazu einzuholen und um solch einen Plan zu moderieren. Am Ende entscheiden dann aber nicht Fans darüber, ob so eine Transfer geschieht, sondern natürlich jene, die dafür bezahlt werden und auch nicht zwingend "als Fan" handeln sollten.

Gleiches gilt für Hummels.

Und interessanterweise ist es dann ja nicht so, dass nun jene, die solche Rückkehraktionen maximal abgelehnt haben, heute nur noch meckernd und schreiend auf der Tribüne stehen oder völlig desillusioniert das ganze frustriert begleiten.

Mein Eindruck - aber mehr ist es auch nicht, sprich, ich kann das nicht belegen - ist ja eher, dass nun z.B. jene, die überhaupt nichts gegen Götze oder Hummels hatten, nun auch eher zu jenen gehören, die schon maximal unzufrieden sind und massiv draufhauen.

Ich habe mittlerweile meinen Frieden mit den Rückholaktionen gemacht. Zumindest bei Hummels muss man auch sagen, dass er bislang überzeugt hat. Tortzdem sind solche Aktionen nicht gerade förderlich, um eine Art Schulterschluss zwischen Mannschaft und Fanszene hinzubekommen.

Mag sein. In meinen Augen hätte man z.B. Mario Götze niemals zurückholen sollen. Aber es gab auch gute Argumente dafür. Unterm Strich aber geht es mir darum, dass der Schulterschluss darin besteht, dass man überhaupt mit Fans darüber in einen Dialog tritt und nicht einfach sagt "Kaufen wir jetzt, findet euch mit ab".

Zumindest bei mir hat es dazu geführt, dass ich das Ganze immer weniger emotional betrachte. Ich will ausschließlich nur noch Leistung sehen. In den Klopp-Jahren konnte man auch mal über die eine oder andere Scheißleistung hinwegsehen. Mittlerweile fällt das schon sehr schwer.

Wegen Götze und Hummels?

Insgesamt kein gutes Klima. Doch der Verein wollte es eben so. Ansonsten würde man einem bestimmten Teil der Fanszene nicht ständig vors Bein pissen.

Nochmal: Welche Szene meinst du hier?

MFG
Phil


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