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Die Ausnüchterung vom Fansein (BVB)

Djerun, Dienstag, 24.09.2019, 09:30 (vor 2433 Tagen) @ Phil
bearbeitet von Djerun, Dienstag, 24.09.2019, 09:37

Man sieht ja immer das, was man sehen will. Das meine ich dann wohl.

Inzwischen darf man aber auch mal bemerkt haben, dass uns eben ein Spiel in Berlin durchaus schwerer fällt, als gegen den FC Barcelona. Und ob das nun was mit der Einstellung zu tun hat? Prinzipiell punkten wir seit 1,5 Jahren auf sehr hohem Niveau und verlieren ja auch kaum mal ein Spiel. Insofern frage ich mich schon, was genau man dann eigentlich herleiten will. Ja - wir haben Probleme gegen manch kleineren und eher defensiveren Gegner. Wir verlieren da dann oftmals schnell die Kontrolle. Selbst wenn wir in Führung gehen.

Dann ergänze ich:
ich meine nicht nur die Einstellung in Form von Einsatz, Laufbereitschaft oder Zweikampfführung. Ich meine auch die Einstellung im Sinne von: was wird dem Spieler mitgegeben? Welche Anweisungen hat er? Befolgt er diese oder nicht? Und bei Mißerfolg: was lief schief, war falsch bei den Vorgaben und was kann man besser machen? Eine Spitzenmannschaft, die das auch sein will, muss da Lösungen finden! Da muss eine Entwicklung stattfinden...

Wobei ich Frankfurt nun beileibe nicht als kleinen Gegner ansehe. Und dennoch hätten wir das Spiel um ein Haar gewinnen können. Und wir hatten auch genug Torchancen, um das Resultat deutlich zu machen. Wo soll denn dann die Einstellung gefehlt haben?

Ich z.B. empfinde diesen fehlenden Einsatzwillen überhaupt nicht...

Ich sehe Probleme gegen diese Gegner. Die haben diverse Ursachen, aber in meinen Auge nicht, dass es am Willen liegen würde oder man einfach zu arrogant agieren würde.

Dann muss es Vorgaben bzgl. des - ich sage es mal diplomatisch: inkonsequenten - Defensivverhaltens unserer Offensivspieler geben, dass sie einerseits gegen Barca und Leverkusen merklich mitarbeiten, gegen Köln, Berlin oder Frankfurt dagegen Defensivarbeit z.T. nahezu ablehnen. Oder ist das dann auch wieder eine falsche Wahrnehmung...?

Und natürlich war die Kritik auch ätzend, als man z.B. dann in Bremen 2:2 spielte. Da hatte man ein gigantisches Spiel gemacht und verlor dann völlig die Kontrolle. Auch, weil es einen schweren Torwartfehler gab. Und dennoch gab es danach harsche Kritik - an diversen Spielern und dem Trainer.

MFG
Phil

Berechtigt! Auch wenn diese Kritik dann nebulös in alle Richtungen (Mannschaft, Trainer, Verantwortliche) strahlt, weil man ratlos ist, wo die Ursache zu finden ist für das, was da auf dem platz abläuft. Es passiert einfach zu oft! Der BVB hat unglaubliche Brüche in seinem Spiel. Das ist das, was viele beobachten (und auch wenn es deiner Meinung nach nur das ist, was man sehen will: am Ende entsteht dieser Eindruck nicht aus Lust am Untergang des BVB oder weil man halt grundsätzlich Pessimist ist und auf Selbstzerstörung steht, sondern weil man woanders auch sieht, wie es besser geht!)…

Wenn man um den Titel mitspielen will, dann ist das etwas anderes, als wenn man im oberen Drittel oder unter den ersten 4 landen möchte. Dann zählen Spiele mit offensichtlichen Punktverlusten stärker in der Endabrechnung. Dann kann man nicht mehr so viel ausgleichen. Und wenn dann das Gefühl aufkommt, dass dieser Punktverlust sehr vermeidbar war, wiegt das doppelt schwer... dann zählt jede dieser Spiele intensiver und muss auch intensiver analysiert werden. Platz 4 wäre eine Enttäuschung für den BVB. Platz 2 wäre gut. Und Meister wäre fantastisch. So ist das nunmal. Da habe wir uns hinbewegt. Das ist der Status Quo...


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