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Die Ausnüchterung vom Fansein (BVB)

Alones, Dienstag, 24.09.2019, 09:19 (vor 2434 Tagen) @ Phil

Obwohl sicherlich noch nie ein BVB Chef derart eng im Dialog mit Fans und deren Vertretern stand und stehen musste. Und wir Fans hatten noch nie - auch strukturell - derart viel Einfluss und Gehör, wie es heute der Fall ist.

Und trotzdem kommen am Ende dann solche Geschichten wie der Götze- oder Hummels-Transfer bei raus. Da frage ich mich schon, mit welchen Fans sich der BVB-Chef sich so alles unterhält. Diese Spaltung der Fanszene (wenn man es denn so nennen möchte) wird von der Vereinsführung doch selbst aktiv vorangetrieben.

Ich habe mittlerweile meinen Frieden mit den Rückholaktionen gemacht. Zumindest bei Hummels muss man auch sagen, dass er bislang überzeugt hat. Tortzdem sind solche Aktionen nicht gerade förderlich, um eine Art Schulterschluss zwischen Mannschaft und Fanszene hinzubekommen.

Zumindest bei mir hat es dazu geführt, dass ich das Ganze immer weniger emotional betrachte. Ich will ausschließlich nur noch Leistung sehen. In den Klopp-Jahren konnte man auch mal über die eine oder andere Scheißleistung hinwegsehen. Mittlerweile fällt das schon sehr schwer.

Insgesamt kein gutes Klima. Doch der Verein wollte es eben so. Ansonsten würde man einem bestimmten Teil der Fanszene nicht ständig vors Bein pissen.


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