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"Zwei Dinge sind unendlich, ..... (BVB)

Nietzsche, Montag, 13.05.2019, 11:48 (vor 2552 Tagen) @ Basti Van Basten

Außerdem ist das ein ganz schwaches Argument. Wir machen mit Favre weiter, weil wir einfach niemand anderen wissen. Puh, das ist für einen Verein wie den BVB aber eine furchtbare Herangehensweise.


Du ziehst Ulrichs Argumente ins Lächerliche. Das deutet daraufhin, dass du selbst nicht 100% davon überzeugt bist, was du schreibst.

Ich ziehe gar nichts ins Lächerliche. Das hast Du falsch verstanden.
Ulrich sagte, dass man eine Wundertüte bekäme, wenn man Favre austauschen würde. Ich finde nicht, dass das feststeht.
Das ist überhaupt nicht fies gemeint oder so.

Wenn man deine Übertreibungen aber mal weg lässt und die Aussage
"Wir machen mit Favre weiter, bis wir einen besseren oder gleichwertigen Trainer gefunden haben, der bei uns unterschreiben würde"
betrachtet, dann kann man festhalten, dass genau das die richtige Herangehensweise für einen professionell geführten Bundesligisten ist.

Ich habe doch überhaupt nichts übertrieben. Wo denn?
Und was Du zum Trainer sagst, stimmt natürlich. Genau das habe ich ja auch gesagt.
Der Unterschied ist, dass ich von unseren Führungskräften erwarte, dass sie in der Lage sind, so jemanden zu finden. Das ist nämlich ihre Aufgabe.

Eine furchtbare Herangehensweise wäre, wenn man ohne Not den Trainer nach einer guten Saison feuert ohne einen Ersatz in der Hinterhand zu haben.

Richtig. Bleibt die Frage, was man unter einer "guten Saison" versteht. Wenn für Dich allein die Punkteausbeute maßgeblich ist, dann spielen wir sicher eine gute Saison.
Wenn man allerdings weitere Faktoren hinzuzieht, kann man die Saison auch mit gutem Grund weniger gut finden.
Wie bereits gesagt: Vielleicht hätte man mit einem anderen Ansatz mehr oder gleich viele Punkte geholt, dabei aber deutlich mehr Freude am Geschehen gehabt?

Die Punkteausbeute ist das einzig wirklich stichhaltige Argument für Favre. Aber man muss auch so fair sein uns sich fragen, ob man wirklich nur auf diese Weise so viele Punkte holen konnte. Das wissen wir natürlich alle nicht.
Aber es könnte sein, dass es anders auch gegangen wäre.

Man kann doch nicht einerseits über Tedescos Vizemeistersaison lachen und das alles auf Glück schieben und gleichzeitig bei uns den Lauf in der Hinrunde als normal annehmen und die Zeit davor und die viel längere Zeit danach als Ausrutscher.
Es ist viel wahrscheinlicher, dass der Lauf die Ausnahme war. Aus diesem Blickwinkel ist die Saison dann schon viel weniger gut.


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