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Drecksarbeit (BVB)

fredisgetränkekiste, dortmund, Dienstag, 30.05.2017, 23:21 (vor 3289 Tagen) @ haweka
bearbeitet von fredisgetränkekiste, Dienstag, 30.05.2017, 23:34

Jürgen Klopp hat bei seiner Vertragsauflösung gesagt, daß sich hier (beim BVB) viel ändern müßte, und damit war explizit nicht der Kader gemeint, sondern die Strukturen im Verein.


Keine Ahnung, ob er die Strukturen gemeint hat. Vielleicht.

Wenn ich mich richtig erinnere, dann wurde Klopp am Ende vom „Hobbyfilmer“ und vielen anderen seine eigene Inszenierung vorgeworfen, dass er sich größer macht als der Verein. Außerdem wurde Klopp vorgeworfen, dass er trotz mangelhafter Leistungen an Spielern wie Großkreutz, Weidenfeller, Subotic und Schmelzer festhält.
Wenn es nach mir gegangen wäre, wäre Klopp jetzt noch unser Trainer und Kevin, Weide u. Neven hätten eine Stammplatzgarantie. Ja, ich bin ein Romantiker. Aber klar, Bundesliga ist Profisport und die genannten Spieler plus Sahin u. Kuba wurden durch bessere Spieler ersetzt.
Tuchel hat die Drecksarbeit übernommen, verdiente u. beliebte Spieler aussortiert. Vielleicht wurde er genau dafür eingestellt.

Was dieses ominöse Argument, daß Klopp den Kader "ausmisten" wollte angeht, habe ich weiter unten geantwortet:
http://www.bvb-forum.de/index.php?id=1467361

Das Eilenberger Argument, daß Klopp der BVB ist, weist auch Klopp selber in der verlinkten Passage nicht völlig von der Hand.

Ich glaube nicht das Tuchel altgediente Spieler abrasieren sollte, sonst hätte man doch bei Einigen von denen nicht den Vertrag verlängert.
Das Problem mit Tuchel ist erst dann für die oberen Kreise des BVB virulent geworden, als der BVB die Verträge mit den 3 Abgängen nicht verlängern konnte und man sich in der sommertransferperiode auf die tollen 70-80 Mio.-Neuzugänge einigen mußte.

Was Klopp angeht, so kann man mMn. schon sagen, daß sich das ganze auf eine Art abgenutzt hat, zum einen weil der Höhepunkt überschritten war, zum anderen weil der Jürgen auch nicht immer der nette Onkel von nebenan war, und seine Dominanz herausfordernd war, aber mit dem konnte man sich, im Gegensatz zu Tuchel, noch verständigen.


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