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Jeder, der WM-Spiele schaut, ist Komplize (BVB)

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 07.07.2026, 07:51 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 18 Min.) @ Jerry67

„Ich schau nicht mehr" fühlt sich nach Konsequenz an, bringt aber nichts. Wegschauen entzieht der FIFA keine Legitimität, es entzieht ihr nur Beobachter. Und genau das will sie: Ruhe, sobald der Sturm vorbei ist.

Die FIFA bewegt sich - wenn überhaupt - nur unter langem Druck. 24 Stunden Empörung reichen nicht, das zeigen die Beispiele. Und sie mir global sein:

2015: Blatter wird trotz frischer Wiederwahl aus dem Amt gedrängt, aber erst nach Monaten anhaltendem öffentlichen Druck nach den Korruptionsverhaftungen.

2023: Rubiales wird erst 90 Tage suspendiert, dann für drei Jahre gesperrt, aber nur weil Hermoso, die Spielerinnen und die Öffentlichkeit über Wochen nicht lockerließen.

Beim Fall Balogun ist genau das schon zu beobachten, und das ist ein gutes Zeichen: Der Druck kommt nicht nur aus Deutschland, sondern international. Solbakken kritisiert aus Norwegen, Tuchel aus England, Belgien prüft rechtliche Schritte, Guardian und Telegraph berichten kritisch. Herny und Ibrahimovic kritisieren die Entscheidung im US-TV bei Fox.

Die Aufgabe ist jetzt, diesen Druck zu halten. Nicht 24 Stunden, sondern bis er nachgibt. Medial und über die Verbände, die bei jeder Roten oder Gelben Karte, die zu einer Sperre führt, Einspruch erheben sollten.


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