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Toxische Atmosphäre | Schwarzes Loch (Spieltage)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 09.02.2025, 17:14 (vor 345 Tagen) @ istar
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 09.02.2025, 17:23

Die Wucht, die große Traditionsvereine im Erfolg entfalten können, schlägt natürlich auch im Misserfolg voll durch. Hier wird ja oft argumentiert, dass die Situationen beim HSV und bei den Blauen strukturell, finanziell und sportlich z.T. anders gelagert waren. Da gehe ich sogar mit. Aber nur weil einige Voraussetzungen anders waren, bedeutet dies nicht, dass alle Voraussetzungen anders wären. Ein Phänomen beim HSV oder den Blauen war, dass Spieler die woanders echt noch kicken konnten, bei denen dann unerklärlicherweise ein ziemlich anderes Bild gezeigt haben. Man kann sich das auch bei uns bei einigen Spielern anschauen, wie z.B. Groß, Beier, Couto, Sabitzer usw. Ich muss immer wieder an das denken, was Patrick Berger im Januar schrieb:

Der BVB ist ein Patient, der so schnell erstmal nicht zu retten ist. Vor einigen Tagen habe ich mit einem früheren Dortmund-Spieler gesprochen. Er hat den BVB mit einem schwarzen Loch verglichen, das alle positive Energie aus einem rausziehe.

Ein anderer Ex-Spieler sprach vor einiger Zeit schon von einer dauerhaft negativen Grundstimmung, die über dem Verein schwebe und auch vor der Kabine nicht Halt mache. Innerhalb des Vereins gebe es zu viele Intrigen und Machtspielchen. Das färbe sich, so meinte er, auch auf die Mannschaft ab.

Wenn ich mir Kovac auf der PK anschaue von der Körpersprache, von der Art und Weise wie der argumentiert und welche Phrasen der jetzt schon vom Stapel lässt, da ist der direkt mitten drin. Wirkt jetzt echt so rein vom Typ her echt nicht frisch und strahlt nix aus, was mich irgendwie abholt. Da hat mich die Tollwut-Rede vom Tulle echt mehr abgeholt. Auch die Mannschaft wirkt im miteinander nicht verbunden, nicht lebendig. Also man fragt sich echt, wer von den handelnden Personen denn da jetzt so den Funken reinbringen soll?


Ich bin dann wieder ratlos. Schließlich lautete eine regelmäßige Erklärung, wir hätten zu viel Wohlfühloase. Das wäre das komplette Gegenteil.
Ich bin als Fan nicht nah dran und kann es nicht beurteilen.

Und vielleicht sollten sich "die" Fans auch mal hinterfragen.

Dazu eine Anekdote von Füllkrug, die in der RN gestanden hat, meine ich.

Nach einer versemmelten Chance am Samstag sei er am Sonntag beim Bäcker angepflaumt worden, was er denn für eine Scheiße gespielt habe.
In Bremen hätte es in der Situation ein "Kopf hoch,den nächsten machst du " gegeben.

Füllkrug hatte ja auch zu seiner Zeit in Dortmund in einem Interview mal angemerkt, dass der Druck in Dortmund, direkt zu performen, für ihn von Beginn an sehr stark spürbar und das in Bremen nicht so war. Ja, surprise, wenn ich als vorheriger GF von einem Mittelstands-Unternehmen mit 8.000 Mitarbeitern auf einmal DAX Produktions-oder was auch immer-Vorstand werde und das 5-fache verdiene, dann erwarten die da i.d.R. mehr für ihr Geld, eingeschlossen ständiger Investoren-Roadshows am Wochenende und solche Geschichten.
Man muss sich nicht beim Bäcker anpflaumen lassen, aber natürlich ist die Erwartungshaltung eine völlig andere. Was man so aus der Szene hört, ist er über die rustikale Art der englischen Fans ob seiner Leistungen noch verwunderter gewesen. Scheint mir etwas nativ, der gute Mann.


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