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Wir haben das torungefährlichste Mittelfeld der Liga (Spieltage)

donotrobme, Münsterland, Sonntag, 09.02.2025, 13:34 (vor 345 Tagen) @ 17
bearbeitet von donotrobme, Sonntag, 09.02.2025, 13:39

Apropros Mentalität:
Mentalität kann auch bedeuten, dass man einen Sieg in Heidenheim nicht feiert, wie eine Meisterschaft. Erwartbar Ergebnisse sind nichts über das man sich freuen müsste. Ich hab mich auch nicht darüber gefraut, dass ich meine Morgenroutine beibehalten habe und meine Zähne so geputzt habe, wie es mein Zahnarzt mir empfohlen hat.

Mentalität bedeutet auch, dass man nicht rumschreit, wie ein Kimmich. Ein Roger Federer war auch mental stark und er hat knappe Partien gegen allerhand anderer Weltstars gewonnen. Dabei hat er sein Ding in Ruhe und innerer Stärke durchgezogen. Die spanische Fußballnationalmannschaft ist auch ohne Lautsprecher souverän Europameister geworden.

Es braucht im übrigen auch kein torgefährliches Mittelfeld, es ist egal, welcher Spieler die Tore schießt. Im Zweifelsfall ist es besser, die Torschüsse im Strafraum abzugeben als außerhalb, auch wenn es immer einen Schlaukopf gibt, der "Schieß" von der Tribüne ruft, wenn jemand 30 Meter vor dem Tor den Ball am Fuß hat. Mit 37 Toren gehören wie budnesligaweit zu den besseren Teams, trotz des komischen Sahin-Fußballs.
Am Ende ist es vor allem egal, wer das Tor erzielt, wichtig ist, das welche erzielt werden.

Aktuell haben wir ein auch mentales Problem. Anton spielte beim VfB nicht so einen dummen Rückpass und die Leute fordern jetzt allen ernstes Chabot. Man hat auch gemerkt, wie die Mannschaft nach dem Rückstand eingebrochen ist.

Der HSV hat seine Probleme auch nicht gelöst, in dem er alle zwei Jahre die Mannschaft ausgewechselt hat. Die wurden mit jeder Kaderanpassung jährlich schwächer. Konnten sie zu Beginn noch Nationalspieler wie Adler oder Aogo und Spieler mit internationaler Klasse, wie Son oder van der Vaart aufstellen, spielen dort aktuell Selke, Reis und Glatzel.

Vielleicht bedeutet Mentalität auch, dass man auch als Fan Ruhe bewahrt und den Machern im Verein vertrauen schenkt, anstatt täglich neue angebliche Horrorstatistiken rauszusuchen und sich daran abzuarbeiten, wie schlimm die Lage doch sei.

Kovac tat jedenfalls gut dran gegen den VfB mit kontrollierten Absicherung zu spielen. Das hat bis zu den strittigen Situationen ganz gut geklappt und dann ist die Mannschaft und Stadion mental zusammengebrochen.


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