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Neu auf schwatzgelb.de: Der BVB als Teil der Hollywoodisierung des Fußballs: Der "Ruf“ durch die Irrwege der Bundesliga (BVB)

stfn84, Köln, Donnerstag, 09.01.2025, 09:28 (vor 400 Tagen) @ Trainingskiebitz
bearbeitet von stfn84, Donnerstag, 09.01.2025, 09:32

Die Player im System müssten das System ändern wollen.

Clubs in der Hand von Investoren (England, PSG, RB, Bayer, Real, Barca etc.) würden das aber selbstverständlich niemals tun.
Also müsste man als Borussia Dortmund dafür sorgen, dass man nicht mehr in europäischen Wettbewerben konkurriert und sich die Mehrheit der Proficlubs (DFL) bei der UEFA für einen alternativen Wettbewerb mit komplett anderen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werben. Unabhängig davon, ob dies überhaupt der Wunsch der BVB-Familie ist, würden zahlreiche Sponsorenverträge auslaufen oder gekündigt werden. Der BVB hätte dann eher einen Umsatz von 100 Millionen Euro und wäre gezwungen die KGaA in nahezu allen Teilen zu beschneiden. Der Spieleretat wäre als Geschäftszweck natürlich weiterhin der größte Posten, viele Dinge im gesellschaftspolitischen Bereich (z.B. Gedenkfahrten, Einsatz gegen Antisemitismus und anderweitige Kampagnen) müssten anders aufgezogen werden; wenn man sie überhaupt noch gestemmt bekommt. Zudem hätte der BVB deutlich weniger Strahlkraft, was zwar grundsätzlich Wumpe, in diesem Bereich aber schon auch bedeutsam sein dürfte.

Es bräuchte ja keine Schönheitskorrekturen sondern einen kompletten Wandel. Das von einem Club im Profifußball zu verlangen mag zwar den eigenen moralischen Vorstellungen entsprechen, ist aber komplett auszuschließen und realitätsfremd.

Clubs der Kragenweite Augsburg, Bochum und Mainz hätten natürlich gerne mehr Geld von den Oberen, setzen sich aber sicherlich nicht dafür ein, dass die Lücke zu den Teams in Fürth, Aue und Rostock kleiner wird.
Warum auch? Es sind keine makroökonomischen Player sondern Einzelunternehmungen. Warum soll der FC Bayern München auf seine absolute Ausnahmeposition verzichten wollen? Warum sollte man von Borussia Dortmund verlangen können, dass der Wettbewerb wichtiger ist als das eigene Abschneiden? Und vor allem: Als ob auch nur 10% der BVB Mitglieder dafür wären, dass man zu Gunsten des FC Schalke (und anderer Konsorten) Wettbewerbsgleichheit schafft und die durch harte Arbeit erwirtschaftete Position aufgibt, damit man mit den Teams auf Augenhöhe agiert?


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