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Neu auf schwatzgelb.de: Der BVB als Teil der Hollywoodisierung des Fußballs: Der "Ruf“ durch die Irrwege der Bundesliga (BVB)

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 08.01.2025, 12:32 (vor 401 Tagen) @ Nietzsche

Ich sehe keine ernsthaften Bemühungen der Vereine, das Gehaltsniveau auf ein stemmbares Maß zu beschränken, solche Perversitäten wie Multiownership zu bekämpfen, oder Regelungen zu forcieren, die das Hineinpumpen immer neuer Gelder durch windigen Investoren oder zwilichtige Staaten beschränkt.


Das Gehaltsniveau ist stemmbar. Die Liga existiert, die Vereine gehen nicht pleite. Es funktioniert also. Das mag irgendwann platzen, aber zur Zeit funktioniert es. Es muss einem nicht gefallen, ich teile Deine Bedenken, aber die Kritik ist nicht haltbar.

Wie ich unten schrieb: nein, ist es nicht. Ansonsten müssten Vereine nicht bereits jetzt reihenweise Zahlungen in die Zukunft verschieben.

Multiownership ist falsch, das sehe ich auch so. Dagegen könnte man was tun.

Was sind denn "windige Investoren" und "zwielichtige Staaten"? Wer legt das fest und nach welchen Kriterien? Es ist doch völlig illusorisch, eine Stelle zu erschaffen, die Investoren und Staaten prüfen und einsortieren kann. Ich finde die alle auch nicht im Ansatz sympathisch, aber wer will mit welchem Recht eine Einordnung vornehmen, an die sich alle zu halten haben?

Investoren zum Beispiel, die schon vorher mehrere Clubs in den Ruin getrieben hat. Und natürlich ist es möglich, Länder nach Demokratie- und Menschenrechtsgesichtspunkten als "nicht willkommen" festzulegen.

Stattdessen feiert auch ein Herr Watzke den neusten Irrsinn von Infantino namens Club-WM, der mutmaßlich massiv mit Geld aus Saudi-Arabien gesponsert wird, als tollen, neuen Wettbewerb ab und der BVB nimmt weiter unverdrossen am Rattenrennen teil.


Natürlich. Schön ist das alles nicht. Aber wie oben, wer soll Länder wie Saudi-Arabien nach welchen Kriterien ausschließen?

Der Fußball. Im Fall Russlands hat er es übrigens auch geschafft.

Es versucht doch niemand überhaupt was zu verändern. Das allerhöchste der Gefühle ist, dass man sich für den Kampf gegen eine externe Super-League auf die Schulter klopft. Dabei ist da doch langfristig nur die Frage, welches Markenzeichen darauf pappt und auf welche Konten die Kohle zur Umverteilung fließt. Die der UEFA, oder irgendjemand anderen.


Jo, genau so läuft das. Der einzig ehrliche Ausweg wäre, eine Profiliga nach amerikanischem Vorbild. Aber das wollen wir ja auch nicht. Ich sehe einfach keinen praktikablen Ausweg.


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