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Neu auf schwatzgelb.de: Der BVB als Teil der Hollywoodisierung des Fußballs: Der "Ruf“ durch die Irrwege der Bundesliga (BVB)

istar, Mittwoch, 08.01.2025, 12:08 (vor 401 Tagen) @ Nietzsche

Mit dünn meinte ich nur, dass man meckert, aber keinen Alternativplan vorschlägt.
Und klar, solange Leute dafür bezahlen, wird es das Angebot geben. Wenn die große Mehrheit der Leute einen Fußball will, wie er im Moment ist, gibt es nicht daran auszusetzen. Man muss eben entscheiden, ob man selber mitmacht.

Diese Sehnsucht nach dem "alten" Fußball kann ich sehr gut verstehen, aber was genau war das eigentlich? Es gab immer schon riesige Unterschiede. In England und Spanien spielten lange Profis, als die Spieler hier noch offiziell Amateure waren. Das war ja kein stabiles Konstrukt.
Und wer will es deutschen Vereinen verübeln, wenn sie professioneller werden? Und so dreht sich die Spirale eben, teils aus durchaus vernünftigen Gründen. Und dann kommt man da raus, wo wir heute sind. Ich kann mir beim besten Willen kein Alternativkonzept vorstellen, das anders als die amerikanischen Profiligen aussieht.

Diese Sehnsucht ist größtenteils Vergangenheitsverklärung.
Aber wer auf Affenlaute gegenüber farbigen Spielern steht, wer Köln als „Hauptstadt der Schwulen“ besingen möchte, wer es mag, dass bei jedem dritten Heimspiel Schlägereien auf der Südtribüne ausbrechen, wer es nicht schlimm fand, das Siggi und seine Truppe ihr Unwesen treiben konnte, ohne das es irgendwen gestört hat, weder Fans noch Funktionäre, wer kein Problem damit hat, dass das geschmissene Bier nicht kalt sondern Piss-warm ist und wer Frauen beim Fußball eher doof findet, der hat natürlich Sehnsucht.
Und auswärts hat man vor lauter Laufbahn das Spiel nicht gesehen, jedenfalls dann nicht, wenn grade ein Regenschauer das Geschehen belebt hat.

Und die Gehälter sind nunmal ein Ergebnis von Marktwirtschaft. Die kann ich mitfinanzieren oder es lassen.
Die überzogenen Pensionen der Beamten-Armada muss ich mitfinanzieren, da fragt mich keiner.

Seit Saudi Arabien oder Katar den Sport aufmischen ist die -natürlich frei von Sozialneid- Aufregung über Bundesligagehälter schon reichlich antiquiert.
Bei Fury vs. Usyk 2 hat allein Usyk 100 Milionen Kampfbörse kassiert. Tyler Swift ist Miliardärin und nimmt trotzdem irgendwas um die 200 für ein Ticket.
Linkin Park war nach zwanzig Minuten ausverkauft, 165,-€ pro Ticket.

So what?


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