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Sollte sich der BVB ÖFFENTLICH gegen die AfD positionieren? (BVB)

Pa1n, Sonntag, 25.08.2024, 23:51 (vor 539 Tagen) @ micha87

Du hast in Brandenburg Babelsberg die sich engagieren, in Sachsen hast du u.a. Chemie Leipzig, in Thüringen Carl-Zeiss Jena. Das reicht nicht, aber es ist nicht so, das nicht gar nichts passiert.


Was hat das mit dem BVB zu tun? Allein der BVB hat allein im im Landkreis und Stadt Leipzig mehr Fans als Chemie und Roter Stern Leipzig zusammen.

Die, die zu Chemie oder Babelsberg gehen, sind in der Regel auch engagiert gegen Rechts.

Wie viele von den BVB-Fans von dort Reisen so regelmäßig zum BVB, wie die Fans von Chemie & Co. zu ihren Heimspielen? Kommen von dort 3-4k zu BVB-Spielen?

Lass es 0,5k sein, und davon sind bei weitem nicht alle stramm rechts. Aber es sind eben nicht nur die, die auch (regelmäßig) ins Stadion fahren, es gibt auch Fanclubs oder vereinzelte Verbände, die den BVB und nur den BVB verfolgen, sie haben keinen Zweitverein.

Gerade die Arbeit vor Ort in den Vereinen ist wertvoller, als eine Jahresmitgliedschaft beim BVB und einige Livespiele im Jahr. Von daher ist der Einfluss der dort ausgeübt werden kann von den Vereinen wesentlich größer, als jener vom BVB der mehrere Hundertkilometer entfernt ist.

Das streite ich gar nicht ab, aber die meisten Fans hier in der Region haben nur einen Verein, das ist der BVB, ein kleiner Teil fühlt sich noch dem 1. FC Lok verbunden (und ja, gerade dieser Verein sollte viel mehr machen!).

Angenommen der BVB gibt vor den Ost-Wahlen ein Statement ab, mit dem sie abermals ihre Haltung unterstreichen. Das wird einen BVB-Fan der die AfD wählt kaum zum Umdenken bringen, ich kann es mir zumindest nicht vorstellen. Derlei Verhaltensmuster im Wahlverhalten liegen tiefer und ein politisches Meinungsbild bildet sich nicht von heute auf morgen. Der BVB will kein Auffangbecken für derlei Strömungen sein, dies ist mehrfach deutlich gemacht worden. Wen der BVB sich ernsthaft gegen die AfD engagieren will, dann bitte auch ehrlich und nicht weil einige Landtagswahlen vor der Tür stehen.

Sagen wir so: diese Positionierung ist imho längst überfällig. Spätestens als Fischer das auf der Eintracht-JHV sagte, hätten ALLE anderen Vereine darauf aufspringen und ihm beipflichten müssen.

Die Wahl wird es vermutlich nicht beeinflussen, aber ich vll überdenkt der eine oder andere doch noch mal sein Kreuz.
Und selbst wenn nicht: jeder soll wissen: ein jeder, der die AfD wählt, ist beim BVB nicht willkommen.

Man hätte ja z.B. im Rahmen der MV dahingehend etwas auf den Weg bringen können, dies wäre dann wesentlich passender als in einem Wahlkampf. Das meine ich dann auch mit Symbolpolitik, macht es richtig und nicht weil es gerade ins "Marketing" passt.

Guter Punkt, aber da wäre es auch gut, wenn eine größere Initiative dahinter steht, etwas wie ballspiel.vereint zum Beispiel.


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